Seit das Rauchverbot in Gaststätten,
 Cafés und Diskotheken Einzug gehalten hat,
 bleibt den Rauchern nur der Weg vor die Tür,
 um eine Zigarette zu rauchen. Was dabei nur
 allzu oft von den Betreibern gastronomischer
 Betriebe und Tanzlokalen versäumt wird, ist
 das Aufstellen von Aschenbechern im
 Außenbereich, bemängelt Christiane Krause,
ordnungspolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion. Sie
fordert daher in der nächsten Ausschusssitzung,
dass zum einen städtische Einrichtungen für
Aschenbecher im Außenbereich sorgen und, dass mit
der Gastronomie dahingehend Gespräche geführt werden.



Dazu Krause:
„Besucht man z. B. das Freizeitzentrum West (FZW), findet man im Außenbereich gleich eine ganze Flut von Zigarettenkippen auf dem Boden, wie auch bei vielen anderen städtischen Einrichtungen. Im Innenbereich herrscht Rauchverbot, im Außenbereich wird aber nicht für eine entsprechende Anzahl von Aschenbechern gesorgt, so dass die Raucher ihre Kippen auf dem Boden entsorgen. Nicht nur, dass sich anschließend keiner für die Reinigung der entsprechenden Flächen verantwortlich fühlt, wirkt das Meer aus Zigarettenkippen nicht gerade sehr einladend. Für die Stadt muss es eine Selbstverständlichkeit sein, dass vor jeder städtischen Einrichtung entsprechende Außenascher aufgestellt sind. Und das in dem Maße, dass die Raucher vor der Tür ihre Kippen vernünftig entsorgen können. Denn es kann nicht Aufgabe der EDG sein, diese Flächen auf Kosten der Gebührenzahler zu reinigen.“


Krause sieht aber auch die gastronomischen Betriebe, wie beispielsweise auf der Kleppingstraße oder auf dem Alten Markt in der Pflicht, eine angemessene Anzahl Außenascher aufzustellen.


„Längst nicht jeder gastronomische Betrieb in der City sorgt für genügend Aschenbecher im Außenbereich. Die Folge ist auch hier eine Flut von Kippen auf dem Gehweg. Gerade im Winter stellen sich die Raucher vor die Tür und schnipsen die Zigarettenkippe mal eben auf den Boden. Das Aufstellen von Außenaschern würde auch hier für mehr Sauberkeit sorgen. Ich sehe es daher als Pflichtaufgabe des Ordnungsamtes an, den gastronomischen Betrieben entsprechende Vorgaben zu machen. Dass Rauchen in bestimmten Lokalen und Gaststätten mittlerweile verboten ist, ist für Raucher sicher unbequem. Permanent weggeworfene Zigarettenkippen im öffentlichen Raum sind aber für die Dortmunder Bürger nicht akzeptabel und sorgen auch nicht gerade für ein schönes Stadtbild“, so Krause abschließend.


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