Dank für bürgerschaftliches Engagement
DerWesten/Süd, 27.04.2010, Katrin Kroemer

Hörde. Es sind die kleinen guten Taten, die das Zusammenleben so viel einfacher und besser machen. Meint die CDU Hörde und will solch ein Engagement ausdrücklich belohnen. Mit dem neugeschaffenen Matthias-Tull-Preis für bürgerschaftliches Engagement. Er wird erstmals im Frühjahr 2011 verliehen.

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Den Frühjahresempfang der Hörder CDU nutzte Michael Depenbrock, um dieses neueste Projekt der Christdemokraten zu präsentieren. Benannt wurde, auf Rat von „Heimatforscher“ Willi Garth, der Preis nach Matthias Tull (1835 – 1913). Tull war zunächst Abgeordneter und dann (1893 – 1903) Generaldirektor des Hörder Bergwerk- und Hüttenvereins und führte diesen (schon) damals aus der Existenzkrise zu neuer Blüte. 1901 wurde er Ehrenbürger Hördes.

Sein soziales Engagement macht ihn zum Namensgeber des Preises: Er schuf einen Pensionsfonds für seine Arbeiter, ließ Arbeiter- und Beamtenwohnhäuser erbauen, schuf eine Erholungsstätte für kranke Beschäftigte und gründete aus seinem Privatvermögen eine Suppenküche für Hörde.
Bürgerschaftliches Engagement also will die CDU mit dem Matthias-Tull-Preis belohnen. Vorschläge sollen aus der Bürgerschaft selber kommen. Thema: „Achtsamkeit der Bürger in ihrem Quartier“.

Und weil es dabei um unentgeldlichen Einsatz geht, ist auch der Preis ein reiner Sachpreis. Verliehen wird ein Segelschiff. Der Entwurf stammt von Thomas Scherr und hat, so Depenbrock, vielfältigen Bezug zum Thema: Nicht nur Matthias Tulls Interesse galt der Marine, das Segelschiff symbolisiere auch das neue Hörde mit dem Phoenixsee. Dazu sei Segeln auch eine Mannschaftsaufgabe.

Vorschläge für den Preisträger nimmt die CDU bis zum 31. Dezember 2010 entgegen: Michael.Depenbrock@cdunet.de


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