Für die CDU-Fraktion ist die Forderung der
 Fraktion FDP/Bürgerliste, die frei werdenden
 Dezernenten-Stellen auszuschreiben,
 eine pure Selbstverständlichkeit. „Natürlich
 werden die Positionen ergebnisoffen einem
 Ausschreibungsverfahren unterzogen.
 Das ist seit jeher Position der CDU gewesen.
 Und das wird der Rat möglicherweise bereits
am 08.07.2010 beschließen“, sagt
CDU-Fraktionsvorsitzender Ulrich Monegel.



Entschieden wehren sich die Christdemokraten allerdings gegen den Vorwurf, bei der Neubesetzung der Dezernenten werde „gemauschelt“.
„Dezernenten sind politische Wahlbeamte, die das besondere Vertrauen der Ratsfraktionen genießen müssen. Und da ist es nur selbstverständlich, dass es ein Vorschlagsrecht geben darf“, so Monegel. Dieses Vorschlagsrecht wird in der Kommunalverfassung und einschlägigen Kommentaren dazu ausdrücklich eingeräumt. Es darf, sofern gewollt,  sogar explizit im Text der Ausschreibung genannt werden.


Alle Fraktionen sollten sich nach Auffassung der Christdemokraten aktiv an der Personalsuche beteiligen und  geeignete Bewerber für das Dezernentenkollegium auf eine Bewerbung hin ansprechen.


Monegel weist allerdings auch darauf hin, dass die bundesweite Ausschreibung kein „Allheilmittel“ bei der Suche nach qualifiziertem Führungspersonal für die Stadtverwaltung darstellt. Die Suche nach einem neuen Kämmerer habe gezeigt, dass die Rekrutierung „von außen“ für die siebtgrößte Stadt Deutschlands und die Dimension der damit verbundenen großstädtischen Aufgaben nicht immer einfach ist. „Nicht umsonst hat sich am Ende der Suche – bei der letzten Ausschreibung – Jörg Stüdemann als geeignetster Bewerber behauptet, dem auch die FDP und die Bürgerliste bisher einen guten Job attestiert haben“, so Monegel abschließend.


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