Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung
Mengede am 6. Juli 2010

TOP     Sachstandsbericht bezüglich Umsetzung von Maßnahmen anlässlich eines Ortstermins an der Mengeder Straße im Jahr 2008

Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,

in einem an die Bezirksvertretung adressierten Brief beklagten vor mehr als zwei Jahren Bürger die insbesondere durch LKW-Verkehre verursachten Lärmbelästigungen und die Erschütterungen der Wohnhäuser an der Mengeder Straße hinter der Einmündung Donarstraße bis zu den Haus-Nummern 545 bzw. 556. Diese Häuser befinden sich im Kurvenbereich der Straße.
Des Weiteren bemängelten die Anwohner den Fahrbahn-Zustand.

Bei einem von der Verwaltung daraufhin anberaumten Ortstermin am 7.5.2008 um 14.30 Uhr, an dem neben dem Bezirksbürgermeister und fünf weiteren Bezirksvertretern u. a. auch ein Vertreter des Tiefbauamtes teilnahmen, wurde als mögliche Ursache für die Lärmbelästigungen die in diesem Bereich zu beiden Seiten der Straße eingerichteten Parkstreifen gesehen.
Dadurch müssen bei Fahrzeug-Begegnungen die LKW – bspw. die Gelenkbusse der DSW –   häufig anhalten und dann mit entsprechender Lärmentwicklung anfahren.

Zur Entzerrung dieser Situation verständigten sich die Teilnehmer bei diesem Ortstermin darauf, dass man die Parkstreifen so versetzen sollte, damit der Verkehr besser fließen kann und nicht „stop and go“ gefahren werden muss. Hierzu wurde das Tiefbauamt gemäß Ortsterminprotokoll beauftragt, diesen Bereich bis zur Eisenbahnbrücke zu überplanen und mitzuteilen, wie viele Parkplätze dabei u. U. wegfallen und wie hoch die Kosten für dieses Projekt zu beziffern sind.

Entsprechende Maßnahmen wurden seitdem nicht eingeleitet.

Die CDU-Fraktion bittet die Verwaltung um einen ausführlichen Sachstandsbericht unter Darlegung der Gründe für die großen zeitlichen Verzögerungen.


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