Wie gestern in den Medien
  zu lesen war, fordert die
  Lehrergewerkschaft GEW von 
  der Politik einen Schulentwicklungsplan,
  um diesen mit allen Beteiligten
  diskutieren zu können.




 


Die CDU-Fraktion hat schon Anfang 2008 im Schulausschuss einen Schulentwicklungsplan für Dortmund gefordert. Die damalige Antwort der Verwaltung lautete, dass seit 1999 keine Verpflichtung mehr besteht, einen förmlichen Schulentwicklungsplan für einen 5-jährigen Planungszeitraum aufzustellen. Die Planungsdaten müssen nur noch anlassbezogen dargelegt werden (z. B. in Genehmigungsverfahren
bei Schulaufsichtsbehörden).
Deshalb verwundert es die CDU, dass in diesem Zusammenhang die designierte NRW-Ministerpräsidentin der SPD von der GEW positiv erwähnt wird.
„War es nicht die SPD, die 1999 im Land NRW regierte und dafür sorgte, dass die Kommunen keinen Schulentwicklungsplan mehr aufstellen müssen?“ so der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Heinz Neumann.


Außerdem ist in der Sitzung des Schulausschusses im Mai diesen Jahres auf Antrag der CDU-Fraktion – mit Unterstützung der SPD-Fraktion – beschlossen worden, einen langfristigen Schulentwicklungsplan aufzustellen.


„Die CDU sieht sich in diesem Punkt in Übereinstimmung mit der GEW: Nur ein Schulentwicklungsplan und die Diskussion mit allen Beteiligten kann die Zukunft der Dortmunder Schullandschaft sichern.
Wir brauchen endlich ein Zahlenwerk, um entscheiden zu können, ob sich anstehende Schulneubauten, Sanierungen und Erweiterungen überhaupt noch lohnen, bevor es wieder heißt: Diese Schule wird geschlossen!
Eine designierte SPD-Landeschefin brauchen wir dafür wirklich nicht“, so der Ratsherr Heinz Neumann.


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