Reinhard Frank: „Personal notfalls auswechseln“


 Überrascht zeigt sich die CDU-Fraktion
 von den Aussagen des Westfalenhallen-
 Sprechers Andreas Weber, wonach die 
 Verantwortlichen des FZW immer noch 
 keine belastbaren Zahlen hinsichtlich der 
 Wirtschaftlichkeit des Freizeitzentrum West
 vorlegen können. Reinhard Frank,
 CDU-Sprecher im Rechnungsprüfungsausschuss
spricht von einer bewussten Missachtung von
Ratsbeschlüssen und fordert daher notfalls auch
personelle Konsequenzen.



Frank erinnert daran, dass der Rat Anfang Juli mit großer Mehrheit beschlossen hatte, für das Freizeitzentrum West ein neues Betriebskonzept aufzustellen und vorrangig mit den Westfalenhallen zu verhandeln mit dem Ziel, dass diese das FZW übernehmen. Frank vermutet nun, dass die Verantwortlichen am FZW die Übernahmeverhandlungen bewusst torpedieren wollen, sodass eine Übernahme scheitert und sie weiter Konzertveranstalter „spielen“ dürfen.


In der Vergangenheit war es beim FZW immer wieder zu Ungereimtheiten gekommen. Frank nennt hier zum Beispiel die Beschaffung der Licht- und Tontechnik für fast 900 000 Euro unter Missachtung aller Vergabevorschriften sowie die völlig unübliche kostenlose Überlassung von Räumlichkeiten für Rockkonzerte. Auch würde bis zum heutigen Tage eine Kinder- und Jugendarbeit – die eigentliche Hauptaufgabe des Freizeitzentrums – nicht stattfinden, so Frank.


Pikant am Rande: Eine Anfrage der CDU-Fraktion im Rechnungsprüfungsausschuss vom 22. April 2010 hinsichtlich der wirtschaftlichen Situation des Freizeitzentrum blieb bis zum heutigen Tage unbeantwortet. Seinerzeit wollten die Christdemokraten wissen, wie sich die Ein- und Ausgabesituationen im Bereich der Eintrittsgelder, des Getränkeverkaufs und der sonstigen Erlöse darstelle und wie hoch die Kosten für Technik, Personal und Gagen seien. „Nach der Sommerpause wird die CDU-Fraktion weiter Druck machen, so dass das Freizeitzentrum West endlich auf gesunde und rechtlich einwandfreie Füße gestellt wird“, so Reinhard Frank abschließend.


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