Obwohl der Dortmunder Hafen mit
 der Envio-Affäre zur Zeit eher
 Negativschlagzeilen bekommt, ist für
 die CDU-Fraktion der Standort
 „Dortmunder-Hafen“ ein enorm wichtiger
 Gewerbe- und Industriestandort. Die CDU
 will daher mittelfristig ein
 Hafenentwicklungskonzept auf den Weg
bringen, um den Dortmunder Hafen
wirtschaftlich weiter zu stärken.

„Der Dortmund Hafen ist mit seinen knapp 160 Unternehmen und ca. 5000 Arbeitsplätzen ein starkes Stück Dortmunder Wirtschaft. Er ist ein erstklassiger Gewerbestandort für Industrie und Logistik und aufgrund seiner guten und vielseitigen Erreichbarkeit per Wasser, Schiene oder Straße ein höchst interessanter Ankerplatz für Investoren“ stärkt der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU Fraktion Uwe Waßmann dem Hafen den Rücken.


Aus Sicht der CDU müssen die Vorgänge um Envio vollständig aufgeklärt werden und Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden. Das darf aber nicht dazu führen, dass dieses wertvolle Industriegebiet Schaden nimmt, so Waßmann weiter.


Im Gegenteil hat die CDU die Absicht, ein neues Hafenentwicklungskonzept zu diskutieren.
„Ziel muss es sein, eine optimale Flächenausnutzung mit den Interessen der Unternehmen in Einklang zu bringen. Betriebe, die am Wasser ansässig sein müssen, benötigen ein besseres Flächenmanagement genauso wie solche Unternehmen, die nicht zwingend den Wasseranschluss benötigen“ regt Waßmann an.


Ebenso will die CDU, dass ein neues Konzept beispielsweise für die Freizeitgestaltung und für die weitere Ansiedlung gastronomischer Betriebe erstellt wird.


Unser Hafen ist als Industriehafen entstanden und hat diese Rolle über viele Jahrzehnte erfüllt. Der Hafen muss auch in Zukunft Ansiedlungsflächen anbieten. Allerdings besteht heute auch Nachfrage für die Ansiedlung gastronomischer Betriebe, die auf ihre Art und Weise den Hafen zu einem abwechslungsreichen Erlebnis machen können. Wir müssen daher die Möglichkeiten nutzen, um auch außerindustrielle Nutzungen anzusiedeln, um das Hafengelände mit der Umgebung der nördlichen Innenstadt enger zu vernetzen und somit attraktiver zu machen.


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