Im Wege der Dringlichkeit stellt
  die CDU-Fraktion im Ausschuss für
  Kultur, Sport und Freizeit in der
  Sitzung am 21. September 2010
  den Antrag, eine Benno Elkan
  Ausstellung in Dortmund durchzuführen.


 



Im Wege der Dringlichkeit stellt die CDU-Fraktion im Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit in der Sitzung am 21. September 2010 den Antrag, eine Benno Elkan Ausstellung in Dortmund durchzuführen.


Dazu Dr. Jürgen Eigenbrod, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:
„Vom 20. März bis 17. April 2011 werden erstmals in ganz Nordrhein-Westfalen „Jüdische Kulturtage“ stattfinden, nachdem sie bereits dreimal seit 1998 im Rheinland mit großem Erfolg und hoher öffentlicher Aufmerksamkeit durchgeführt worden sind. Da in Dortmund am 20. März 2011 die Zentrale Eröffnung im Opernhaus stattfindet, wollen wir die Verwaltung auffordern, unverzüglich alle planerischen, finanziellen und organisatorischen Maßnahmen einzuleiten, um zu den Jüdischen Kulturtagen, vom 20. März bis 17 April 2011, eine Ausstellung mit Werken des Dortmunder Künstlers Benno Elkan an einem möglichst repräsentativen Ausstellungsort zu ermöglichen.“


Da eine adäquate Ausstellung einen gewissen Vorlauf benötigt, müsste nach Ansicht der CDU, die Verwaltung zeitnah mit den Vorbereitungen beginnen.


Benno Elkan, jüdischer Künstler, wurde am 2. Dezember 1877 in Dortmund geboren und verstarb am 10. Januar 1960. Einige der schönsten Arbeiten Elkans sind Grabskulpturen, wie sie auch auf dem Dortmunder Ostfriedhof besichtigt werden können.
Als Schöpfer der „Großen Menorah“, des siebenarmigen Leuchters, ist Benno Elkan ein künstlerischer Mitbegründer des Staates Israel geworden.
Dortmund ist im Besitz von Portraitbüsten, Medaillen und einigen Zeichnungen des Künstlers Elkan.


„Die Jüdischen Kulturtage mit der Eröffnungsveranstaltung in Dortmund bieten daher einen festlichen Rahmen, dem Dortmunder Benno Elkan eine Ausstellung zu widmen“, so der CDU-Ratsherr Eigenbrod.


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