Hafen keine ideologische Spielwiese

 Als klares Signal zur Stärkung des
 Industriegebietes Hafen begrüßt die
 CDU die Ablehnung des Antrags der Grünen
 durch die Mehrheit im Ausschuss für
 Wirtschaft und Beschäftigungsförderung,
 aus dem wichtigen Wirtschaftsstandort
 Hafen einen „Zero Emission Park“ zu
 machen.
„Es ist schon abenteuerlich was die Grünen unter
Wirtschaftsförderung verstehen. Wer „Null Emission“
im Hafengebiet haben will, beschädigt den Standort
und setzt Arbeitsplätze aufs Spiel. Wir machen so was
nicht mit“, erläutert Uwe Waßmann,
wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU Fraktion
deren Ablehnung.



„Der Hafen ist das letzte zusammenhängende Industriegebiet der Stadt, in dem auf ca. 1,7 Mio. Quadratmetern etwa 160 Unternehmen 5000 Menschen beschäftigen. Dort werden rund 3000 Schiffe jährlich be– und entladen. 10 Hafenbecken mit 350.000 Quadratmetern Wasserfläche und 11 km Uferlänge unterstreichen beispielsweise die wirtschaftliche Bedeutung des Hafens. Der Güterumschlag beträgt jährlich ca. 3 Millionen Tonnen; Dortmund zählt damit zu den umschlagsstärksten Binnenhäfen Deutschlands“, verdeutlicht Waßmann die Wichtigkeit des Hafens. Dort treffen die Verkehrsträger Schiff, Eisenbahn und LKW aufeinander. Diese Topinfrastruktur ergänzt um das Container Terminal und Bahntransporte wird von den im Hafen ansässigen Industriebetrieben, Speditionen und Umschlagsunternehmen genutzt. Das macht den Hafen zu einem bedeutenden Bestandteil des Logistikstandortes Dortmund. Darüber hinaus ist der Hafen Warendrehscheibe für das Ruhrgebiet, die angrenzenden Regionen, oder Seehäfen wie z.B. Rotterdam.
„Null Emissionen“ im Hafen würde bedeuten, dass die Betriebe im Hafen in ihrer weiteren Entwicklung beeinträchtigt wären. Dabei sind die Betriebe dort bereits von sich aus sehr engagiert unterwegs, ihren Beitrag zum Interessenausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie zu leisten. Freiwillig und ohne Gängelung durch die Politik. Die Grünen Mitglieder im Ausschuss für Wirtschaftsförderung hätten sich am Tag vor der Sitzung davon einen Eindruck verschaffen können, wenn sie der Einladung der Hafen AG zu einer Rundfahrt mit Unternehmern im Hafen gefolgt wären. Das war leider nicht der Fall. Man konnte dort eindrucksvoll erfahren, dass sich der Hafen nicht als ideologische Spielwiese eignet.
Wir werden als CDU den Hafen darin unterstützen, sich als bedeutendes Industriegebiet weiterentwickeln zu können“, sagt Waßmann abschließend.


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