Heinz Neumann: „CDU will bestehendes Schulsystem stärken!“


 Im Rat der Stadt Dortmund ist am
 18. November 2010 ein gemeinsamer
 Antrag von SPD und Grünen mit Mehrheit
 der Stimmen von SPD, Grünen und Linken
 beschlossen worden, dass Dortmund
 im Schuljahr 2012/2013 grundsätzlich
 Bereitschaft zeigt, an dem Modell der
 Gemeinschaftsschule teilzunehmen. Nicht nur
die FDP war gegen die Modelleinrichtung einer
Gemeinschaftsschule, sondern auch die CDU
erklärte, dass diese Schulform nicht
nach Dortmund passt.



„Wir haben schon im Vorfeld der Ratsdiskussion Position gezeigt und wollen auch zukünftig das bestehende Schulsystem in Dortmund stärken. Nach vielen Schulbesuchen der CDU-Fraktion in den letzten Jahren wissen wir, dass die Haupt- und Realschulen in Dortmund einen guten Ruf haben und hervorragende Arbeit leisten. Unser Ziel ist es, dass keine neue Unruhe durch die Gemeinschaftsschule im Bildungssystem entsteht, sondern das Vorhandene verbessert wird. Zumal die Kernaussage für eine Gemeinschaftsschule, dass längeres gemeinsames Lernen zu besseren Ergebnissen für die Schüler führt, bisher nicht bewiesen werden konnte“, so der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Heinz Neumann.


Positiv bewertet die CDU die Aussage eines Realschulleiters in der Öffentlichkeit, der fast wortgleich die Position der CDU aus der Ratssitzung vom 18. November wiedergibt.


„Wir haben aber auch ergänzend darauf hingewiesen, dass der einzige Grund für die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule in Dortmund der Elternwille sein kann. Wir wissen auch, dass sich immer mehr Eltern für ihre Kinder das Abitur wünschen. Dafür brauchen wir aber keine neue Schulform. Unsere Haupt- und Realschulen bieten allen Kindern die Möglichkeit nach der 10ten Klasse mit gewissen Qualifikationen auf ein Gymnasium zu wechseln, um ihr Abitur zu machen“, erklärt CDU-Ratsherr Heinz Neumann.


Ein Schulentwicklungsplan, wie von der CDU seit langem gefordert, ist weitaus notwendiger für eine zukünftige stadtteilbezogene Schullandschaft in Dortmund, als neue Schulexperimente. „Ebenso ist es der Wille der CDU, die vorhandenen finanziellen Mittel für Schulen in die jetzigen Schulgebäude zu investieren, bevor sie für eine nicht gewollte Schule verplempert werden“, erklärt Heinz Neumann weiter. „Zukünftig wird der Elternwille unsere Entscheidungen prägen“. Aber zur Zeit ist die Gemeinschaftsschule keine Alternative zum bestehenden Schulsystem. Schließlich haben sich im Land NRW erst zwei Kommunen für ein Modellvorhaben der neuen Schulform beworben.


 


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