Barrenbrügge: „Stadt muss für die Zukunft gerüstet sein“

  Auf Grund des extrem starken Schneefalls
  Ende letzten Jahres mussten 27 
  Kindertagesstätten (Kitas) in Dortmund
  geschlossen werden. Der Betrieb
  aller Kitas wurde erst jetzt wieder
  aufgenommen. Christian Barrenbrügge,
  Sprecher der CDU-Fraktion im Betriebsaus-
  schuss FABIDO, sieht die Stadt gefordert, für
  den nächsten Wintereinbruch vorzusorgen.



Dazu Christian Barrenbrügge:
„Es ist gut, dass die Stadt reagiert und die Kinder durch Kita-Schließungen schützt, weil die Gefahr eines Dacheinsturzes besteht. Diesmal waren auch die Auswirkungen und Umstände für die Eltern nicht so extrem groß und schwierig, da in den Weihnachtsferien viele Urlaub hatten und ihre Kinder selbst zu Hause betreuen konnten. Aber was ist, wenn ein starker Schneefall in den nächsten Wochen kommen sollte? Die Stadt muss schon jetzt Konzepte in der Schublade haben, was dann unternommen wird, um den Betrieb der Kitas zu gewährleisten.“


Barrenbrügge plädiert dafür, dass die Dächer der Kitas sofort bei einsetzendem Schneefall von der Last befreit werden. Auch die Anlieger müssen vor ihrer Haustür präventiv tätig werden.


Barrenbrügge abschließend:
„Als Anlieger hat man die Pflicht, die Straßen umgehend von Schnee und Eis zu räumen, damit sich niemand verletzen kann. Diese Pflicht muss auch für die Stadt gelten. Und zwar nicht nur für die Flächen vor der Tür, sondern – wenn nötig – eben auch auf dem Dach. Ein funktionierender Betrieb in einer Stadt kann nur dann stattfinden, wenn man im Vorfeld schon weiß, wie im Fall der Fälle zu reagieren ist. Dass wir zukünftig mit stärkeren Wintern und viel Schnee rechnen müssen, dass haben uns die letzten beiden Jahre gezeigt. Daher kann die Ausrede beim nächsten Schneefall nicht sein, dass man überrascht wurde. Und für die Eltern wäre es eine Katastrophe, wenn diese sich beim nächsten Wintereinbruch eigens um die Versorgung und Unterbringung ihrer Kinder kümmern müssen, wenn sie selbst starke Probleme haben, ihren Arbeitsplatz überhaupt zu erreichen.“


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