Liedschulte: „Sparen ja – aber an der richtigen Stelle“

 Steigende Kosten bei der Jugendhilfe ruft
 bei OB Sierau Gegenwehr hervor. Dass beim
 Jugendamt gespart werden muss, das sieht
 die CDU auch. Nur, so die jugendpolitische
 Sprecherin der CDU-Fraktion, Rosemarie
 Liedschulte, muss an der richtigen Stelle
 gespart werden.



Dazu Liedschulte:
„Das Jugendamt verschlingt für seine Arbeit einen der größten Etats. Die Nachricht von Dezernentin Bonekamp, dass dieser sich in den nächsten Jahren im Bereich Jugendhilfe enorm erhöhen muss, sorgt verständlicherweise bei OB Sierau für großes Missfallen. Viele Millionen, die in einem schon sowieso geschröpften Geldsäckl der Stadt nicht vorhanden sind, sind nicht mal eben so zu entbehren. Dennoch kann und darf nicht generell die Aussage getroffen werden, dass es nicht mehr Geld gibt. Statt dessen muss genau geprüft werden, welche Bereiche künftig wirklich mehr Geld verschlingen werden, als bisher.“


Liedschulte weist auf den CDU-Antrag hin, eine externe Organisationsuntersuchung des Jugendamtes durchzuführen, der mehrheitlich im Rat beschlossen wurde. Genau dieser hat das Ziel zu prüfen, wo gespart werden kann und, wo mehr Geld fließen muss.


Liedschulte abschließend:
„Ich kann mich nur wiederholen: wir Politiker können nicht pauschal sagen, in diesem oder jenen Bereich des Jugendamtes muss und kann gespart werden und dort nicht. Und bevor ein Ergebnis einer solchen Untersuchung nicht vorliegt, muss Dezernentin Bonekamp natürlich daran arbeiten aufzuzeigen, warum sie mehr Geld braucht und, wo ihres Erachtens an anderer Stelle gespart werden kann. Denn nur durch Kompensierung der Kosten kann erreicht werden, dass dieser Haushalt nicht völlig aus den Nähten platzt.“


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