Mit großem Unverständnis bewertet die CDU-Fraktion Innenstadt-Nord die Aussagen des NRW-Integrationsminister Guntram Schneider über die Nordstadt. Denn wer sich ein Bild über die Probleme der Nordstadt machen möchte, ist mit einem Spaziergang über die Münsterstraße nur sehr einseitig informiert.

„Herr Schneider hätte sich lieber einmal den Straßenstrich an der Ravensbergerstraße, das Umfeld am Nordmarkt oder die Drogendealer an der Bornstraße anschauen sollen. Es ist zwar richtig, dass die Münsterstraße den Eindruck von Multikulti erweckt, allerdings bedeutet Multikulti eine Nebeneinander vieler Kulturen, welches aber kein Lebensentwurf für die Zukunft ist“, so die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin der Nordstadt, Gerda Horitzky.

Die CDU in der Innenstadt-Nord bewertet den Besuch des Ministers in der Nordstadt zwar positiv, hätte sich jedoch gewünscht, dass bei dem anstehenden Gespräche neue Erkenntnisse zu Tage gekommen wären.
Positiv nimmt die CDU zur Kenntnis, dass die Auslandgesellschaft NRW Sprachkurse für Imame anbietet. Dennoch ist eine objektive Sichtweise des Ministers für die Problembewältigungen der Nordstadt von Vorteil.

„Vielleicht sollte Herr Schneider einmal vom Kreuzviertel in die Nordstadt ziehen, um sich ein ganzheitliches Bild von den Problembereichen zu machen. Bei der Wohnungssuche am Nordmarkt oder am Brunnenplatz würde ich selbstverständlich helfen“, bemerkt die CDU-Frau Gerda Horitzky


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