Krause: „Härtere Ahndung für Umweltsünder“

 Dass in Dortmund pro Tag fünf wilde
 Müllkippen von der EDG entsorgt werden
 müssen, ist erschreckend und zeigt nach
 Meinung der ordnungspolitischen Sprecherin
 der CDU-Fraktion, Christiane Krause, dass
 bei einigen Bürgern wenig bis gar kein
 Verständnis für Umwelt und Sauberkeit 
 vorhanden ist. Ihrer Meinung nach muss mehr
informiert und mehr sanktioniert werden.



Dazu Krause:
„Das Umweltbewusstsein mancher Bürger in dieser Stadt zeugt von Ignoranz und Egoismus, in manchen Fällen aber auch von Unwissenheit. Ein Bürger lädt ein altes Elektrogerät, was er bereits im Auto hat, lieber im nächsten Graben ab, als kostenlos bei der EDG. Man sollte meinen, dass Menschen, die sich Neuanschaffungen leisten können, auch das Kleingeld für die Entsorgung der Altwaren übrig haben. Vielleicht wissen einige auch nicht, dass die Entsorgung mancher Teile gar umsonst ist. Die Stadt sollte sich gemeinsam mit der EDG überlegen, wie man die Bürger besser über Entsorgung informieren kann. Beispielsweise könnten Flyer in jedem Haushalt verteilt werden, die auf Recyclinghöfe und mögliche Kosten bzw. Nichtkosten hinweisen.“


Neben der Aufklärung fordert Krause auch härtere Bußgelder bei Umweltverstößen. Darüber hinaus plädiert sie, dass die Bürgerschaft für das Thema sensibilisiert wird und ein waches Auge darauf hält, was in der unmittelbaren Umgebung passiert.


Krause abschließend:
„Umweltverstöße sollten künftig härter geahndet werden. Denn nur, wenn es im Portemonnaie weh tut, hat man einen Lerneffekt. Es kann nicht sein, dass die meisten Bürger sorgsam ihren Müll trennen und ihre Umwelt sauber halten, und an anderer Stelle Müll dreist in die Flora geworfen wird. Wir sollten dahin kommen, dass jeder Bürger mit offenen Augen durch die Stadt geht und darauf achtet, dass Umweltsünder wenig Chancen haben, unbeobachtet ihren Müll zu entsorgen. Denn keiner will in einem verschandelten Stadtbild leben, wo wild abgeladener Müll Mensch und Umwelt gefährdet.“


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