Justine Grollmann: „Die Situation wird immer schlimmer!“


 Nachdem alle Mitglieder im Ausschuss
 für Soziales, Arbeit und Gesundheit in der
 letzten Sitzung drei verschiedene 
 Varianten von Schrankenanlagen am
 Straßenstrich zur Kenntnis genommen
 haben, will die CDU-Fraktion, dass endlich
 auch Taten folgen.



„Wir werden in der nächsten Sitzung des Fachausschusses beantragen, dass endlich eine Schrankenanlage an der Ravensberger Straße installiert wird, ohne dass der Kundenverkehr der anliegenden Geschäftsleute behindert wird. Nach den letzten Berichterstattungen in den Medien, wird dies sogar von den Prostituierten gewünscht. Das Argument, die Schranke könnte nach kurzer Zeit beschädigt werden, wollen wir nicht mehr gelten lassen. Wir bauen darauf, dass vor allem auch die dort stehenden Frauen ein Auge auf die Funktionstüchtigkeit der Schranke haben. Schließlich sollen damit unbeliebte Voyeure abgehalten werden, die regelmäßig ihre Runden drehen und dann auch noch die bestimmt nicht, alle dort freiwillig stehenden Frauen übel beschimpfen und beleidigen“, so die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Justine Grollmann.


Nachdem Willen der CDU-Fraktion im Sozialausschuss sollen die erzielten Einnahmen durch eine Schrankenanlage in erster Linie zur Verbesserung der hygienischen Situation am Straßenstrich eingesetzt werden.
Dazu Justine Grollmann:
„Wir können den Straßenstrich mit all seinen Problemen nicht einfach weg diskutieren oder noch länger ignorieren, sondern müssen uns ernsthaft mit der Situation beschäftigen. Selbstverständlich muss auch weiterhin für Sauberkeit und Ordnung gesorgt werden.
Das heißt: Unterstützung für die benachbarten Gewerbetreibenden und ausdrücklich das Verbot von anschaffenden Frauen im Sperrbezirk, welches natürlich stärker kontrolliert werden muss.“


„Wir haben mittlerweile die Situation, dass schon minderjährige Mädchen mit einem Aufkleber „bin billig“ den Straßenstrich bewandern und von Verhütung noch nie etwas gehört haben. Auch hier müssen endlich Lösungen gefunden werden. Vor allem vor der Befürchtung, dass demnächst ganze Dörfer aus Rumänien und Bulgarien in Dortmund erwartet werden.
Da werden die Probleme bestimmt nicht weniger“, so CDU-Ratsfrau Justine Grollmann.



 


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