Mit Unverständnis hat die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund aus der Presse die Zustände in der Dortmunder Nordstadt zur Kenntnis genommen. Zu erfahren, dass dort ein von Rumänen illegal besetztes Haus nicht zu räumen sei, weil diese Drohungen aussprechen, grenzt an Zustände, wie wir sie nur aus düsteren Fernsehberichten kennen und verbreiten Angst unter der Bevölkerung.



Nach Auffassung der CDU ist nun ein schnelles Handeln erforderlich, damit die Inbesitznahme eines leer stehenden Wohnhauses gegen den Willen bzw. ohne Berücksichtigung des Willens des Eigentümers in Dortmund nicht Schule macht. Denn spricht sich einmal unter dieser Gruppierung herum, dass man in Dortmund kostenlos wohnen kann und bei eventueller Gefahr der Räumung nur drohen muss, werden wir wohl demnächst einen ganzen Strom von illegalen Besetzern in der Nordstadt oder auch in anderen Stadtteilen erleben.


Die CDU-Fraktion erinnert OB Sierau an seine Absicht, prioritär Ordnung in die Nordstadt zu bringen. Die Bürger, die sich dort noch an Recht und Regeln halten, dürfen nicht mit der Problematik allein gelassen werden. Stadt und Staat sollten eine sofortige Räumung des Gebäudes in Angriff nehmen. Darüber hinaus muss schon jetzt seitens der Stadt ein Konzept vorliegen, wie man künftig diese Art von Hausbesetzung verhindern will. Alleine die Vorstellung, dass über Nacht weitere illegale Einwanderer das nächste Haus für sich beanspruchen, löst nicht nur Unbehagen, sondern auch große Angst aus.


Mit der Räumung eines Hauses an der Münsterstraße erst Anfang der Woche ist nach Meinung der CDU ein erster großer Schritt gemacht worden. Denn nur durch konsequentes Handeln und Durchgreifen kann illegalen Gruppierungen gezeigt werden, dass Dortmund nicht der Platz ist und auch nie sein wird, an dem man sich auf Kosten anderer niederlassen kann.


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