Die Mitglieder der CDU-Fraktion im
 Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit 
 trauten bei einem Rundgang durch das
 Schauspielhaus ihren Augen nicht.
 Hinter den Kulissen wird mit einer Technik
 gearbeitet, für die es mittlerweile keine
 Ersatzteile mehr gibt.




Dazu der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Dr. Jürgen Eigenbrod: „Vielen Besuchern des Theaters ist nicht bewusst, wie es hinter den Kulissen im Schauspielhaus und in der Oper aussieht. Vor einiger Zeit konnte ich mir ein Bild von der Technik im großen Opernhaus machen, bevor ich heute das selbe Dilemma auch im Schauspielhaus sehen musste. Die gesamte Bühnentechnik – vom Licht bis zum Ton – hat den Standard eines Schwarz-Weiß-Fernsehers und ist damit nicht mehr auf dem heutigen Qualitätsstandard.“


Obwohl die CDU weiß, dass die finanziellen Mittel mehr als knapp sind, ist der Handlungsbedarf in der Theatertechnik nicht zu übersehen.


„Wir können nicht warten, bis die ersten Vorstellungen ausfallen müssen, nur weil der Vorhang nicht mehr hochgeht oder die Akteure auf der Bühne ohne Ton im Dunkeln stehen. Mal ganz abgesehen von den verantwortlichen Technikern, die schon jetzt nicht mehr wissen, wo noch Ersatzteile zu erhalten sind.
Die Verwaltung muss daher prüfen, inwieweit die Theatertechnik erneuert werden muss, um auch zukünftig qualitative hochwertige Veranstaltungen im Theater zu gewährleisten“, so ein besorgter Ratsherr Dr. Jürgen Eigenbrod.


Mit der Erneuerung der Ton- und Lichtanlagen ist nicht nur eine absolute Qualitätssteigerung der Aufführungen im Theater verbunden, sondern auch eine Arbeitserleichterung des gesamten Personals im Bereich Technik. Schon heute wird der Spielplan so gestaltet, dass als erstes darauf geachtet werden muss, ob auch genügend Personal für die Technik zur Verfügung steht. Schließlich wird noch fast jeder Scheinwerfer per Hand ausgerichtet und jeder Ton einzeln eingestellt.


„Alle Akteure im Theater Dortmund gehen schon jetzt an ihre Belastungsgrenzen. Sollte dann mal jemand krankheitsbedingt ausfallen, müssen die anderen noch mehr leisten. Da kann es schon einmal passieren, dass der eine oder andere Techniker mal 2-3 Wochen durcharbeiten muss. Denn auch bei jeder Probe müssen Licht und Ton vorhanden sein“, so Dr. Eigenbrod.


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