CDU macht Vorschläge und will Lösungen

 Das Problem der wilden Müllkippen im
 Dortmunder Stadtgebiet setzt die
 CDU-Fraktion auf die Tagesordnung der
 nächsten Sitzung des Ausschusses für
 Bürgerdienste, öffentliche Ordnung, 
 Anregungen und Beschwerden am
 10. März 2011. In einem Antrag fordert
 sie neben der Anhebung von Bußgeldern auch
die Möglichkeiten eines „Aktionstages“ und das
Verteilen von Flyern zu prüfen.



„Wilde Müllkippen sind ein großes Ärgernis für das Stadtbild und für die Bürger, bei denen der Müll in unmittelbarer Nähe zur Wohnung abgelegt wird“, so die ordnungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Christiane Krause. „Die Kosten für die Entsorgung dieser wilden Müllkippen werden auf die Gebühren jedes Haushaltes umgelegt. Das ist eine nicht akzeptable Tatsache. Denn warum sollen sauberkeits- und ordnungsbewusste Bürger zur Kasse gebeten werden für Umweltsünden einiger „Dreckspatzen“? Für uns ist es daher ein „Muss“, die Bußgelder für Umweltsünder zu erhöhen, damit diejenigen, die man erwischt, auch entsprechend für die Verdreckung ihrer Umwelt zahlen. Für die anderen sollen die hohen Bußgelder von vorn herein eine abschreckende Wirkung haben.“


Die CDU-Fraktion fordert weiterhin, dass sich Verwaltung und EDG gemeinsam Gedanken machen über einen möglichen „Müll-Aktionstag“ und die Möglichkeiten und Preise für Entsorgung von Sondermüll entsprechen veröffentlichen.


Krause abschließend:
„Eine Sammelstelle, an der man einmal pro Monat pro Stadtbezirk seine Altgegenstände gegen eine Gebühr abgeben kann, wäre eine sinnvolle Maßnahme, um den Bürgern vor Ort entgegen zu kommen und ihnen die Entsorgung zu erleichtern. Darüber hinaus muss aber auch jeder Haushalt über die Möglichkeiten und Preise der Entsorgung für Sondermüll informiert sein – und das auch in mehreren Sprachen. Wenn dann noch in den Bürgern, die ihren Müll illegal entsorgen, ein Rest von Verantwortung gegenüber der Umwelt vorhanden ist, können wir vielleicht einen großen Schritt in Richtung Sauberkeit in Dortmund gehen.“


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