Justine Grollmann: „SPD-Antrag ist unsozial!“


 Mit völligem Unverständnis sieht die
 CDU-Fraktion im Ausschuss für Soziales,
 Arbeit und Gesundheit den Vorstoß der SPD,
 prüfen zu lassen, ob die DOGEWO21 die
 Beiträge für Sportvereine von Kindern,
 die in den DOGEWO-Wohnungen leben,
 übernehmen können.



„Für uns ist das unlauterer Wettbewerb gegenüber allen anderen Wohnungsbaugesellschaften in Dortmund. Vor allem was sagen die kinderlosen Mieter dazu? Schließlich müssen die Kosten für die Übernahme von Sportvereinsbeiträgen dann von allen Mietern der DOGEWO21 finanziert werden“, so die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Justine Grollmann.


Auch die CDU-Fraktion sieht das Wohl des Kindes an erster Stelle, wenn es um familienpolitische Fragen und Maßnahmen geht. Doch den Vorschlag der SPD unter dem Deckmantel der von der Bundesregierung ins Leben gerufenen Bildungs- und Teilhabepakete für Kinder als Aufhänger zu benutzen, damit eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft wie die DOGEWO21 Wettbewerbsvorteile bekommt, ist für die CDU der absolut falsche Weg.
Dies würde schließlich bedeuten, dass beispielsweise der gutverdienende Beamte als DOGEWO-Mieter die Gebühren seiner Kinder für Sportvereine bezahlt bekommt und seine Nachbarin als einfache Angestellte mit 2 Kindern eben nicht, nur weil sie Mieterin einer anderen Wohnungsbaugesellschaft ist. Damit wird das soziale Ungleichgewicht sogar noch verschärft.
„Es sein denn, die DOGEWO21 unterstützt auch die Kinder der Familien, die nicht in deren Wohnungen leben. Dies wird sie aber bestimmt nicht wollen bzw. können“, ist sich die CDU-Ratsfrau Justine Grollmann sicher.


Die CDU-Fraktion wird in der Sitzung des Sozialausschusses auf jeden Fall gegen den Vorschlag der SPD stimmen. Werbung auf Kosten der DOGEWO-Mieter zu betreiben, ist nach Maßstab der CDU nicht konsensfähig und eine gewichtige Benachteiligung aller anderen gemeinnützigen und privaten Wohnungsbaugesellschaften in Dortmund. Gerade die gemeinnützigen und seriösen privaten Gesellschaften haben über Jahrzehnte ebenso einen großen Anteil an der guten Wohnqualität in Dortmund.


„Wir finden es immer positiv, wenn die Entwicklung von Kindern unterstützt wird, aber nicht auf diese Art und Weise“, so Grollmann.


Die CDU-Fraktion will nur hoffen, dass nicht weitere Anträge folgen, in dem andere Tochterunternehmen wie DEW21, DSW21 und EDG ihren Kunden bzw. deren Kindern finanzielle Anreize bieten sollen.


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