Adolf H. Weintz: „Personalrat soll nicht gleich auf die Bremse treten“

 Die CDU-Fraktion begrüßt die vom
 Oberbürgermeister angekündigte
 Aufstockung der Ordnungspartnerschaften.
 „Damit wird der Ratsbeschluss zur
 Ausweitung der Doppelstreifen mit der
 Polizei endlich umgesetzt“, so der
 personalpolitische Sprecher der CDU
 Adolf H. Weintz.



Für Weintz stellt die geplante Aufstockung der Ordnungspartner auf der einen Seite und der Ratsbeschluss zur Verringerung von 2% Personalkosten pro Jahr im übrigen keinen Widerspruch dar. „Bei einem städtischen Personalkörper von ca. 8000 Mitarbeitern muss das möglich sein. Immerhin geht es bei der Aufstockung um lediglich 23 Stellen“, sagt Weintz.


Die CDU-Fraktion erwartet daher, dass der Personalrat nicht von vornherein auf die Bremse tritt und erklärt, für die Ordnungspartner würden sich keine weiteren Bewerber finden lassen. „Externe Leute von außen wollen wir eigentlich nicht. Das würde das Personalkostenbudget in der Tat ausweiten“, so Weintz mit Hinweis auf den gültigen Ratsbeschluss, die Ordnungspartner personalkostenneutral aufzustocken.


In der Pflicht sieht die CDU hier insbesondere auch die mit großen Vorschusslorbeeren bedachte neu gegründete Personalagentur. Bei deren Gründung im letzten Jahr wurde seitens des Oberbürgermeisters, der im Stadtvorstand bekanntlich auch die Funktion des Personaldezernenten wahrnimmt, eine Zahl von 400 Mitarbeitern genannt, die mittels Qualifizierungsmaßnahmen in eine neue Tätigkeit übergeleitet werden sollten. „An dieser Zahl muss sich Sierau und die Personalagentur messen lassen“, sagt Weintz.


 Für die ordnungspolitische Sprecherin
 der CDU Christiane Krause stellt Sieraus
 Botschaft auch ein positives Signal für die
 gebeutelte Nordstadt dar. Krause macht
 daher schon jetzt den Vorschlag, die neu
 zu schaffenden Doppelstreifen
 schwerpunktmäßig in der Nordstadt
 einzusetzen, ohne dass die bisher vorhandenen
Ordnungskräfte aus anderen Stadtbezirken abgezogen werden.
„Damit bliebe die Sicherheit und Ordnung auch in den übrigen 11 Dortmunder Stadtbezirken gewährleistet“, sagt Krause
abschließend.


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