Liedschulte: „Einzelhändler sind gefordert“


 Ende 2004 wurde der Kinder-City-Treff
 gegründet. Eltern haben dort die Möglichkeit,
 ihre Kinder betreuen zu lassen, während sie
 in der City einkaufen gehen. Nun muss dieser
 wegen Verkauf der Immobilie schließen.
 Für die CDU stellt dies nun endlich die
 Möglichkeit dar, die Einzelhändler in die
 Pflicht zu nehmen, eine Kinderbetreuung für
kaufwillige Eltern zu installieren.



Dazu Rosemarie Liedschulte, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion:
„Seit der Einführung des Kinder-City-Treffs haben wir immer dafür plädiert, dass die Kosten für Betreuung, Einrichtung, Personal und Immobilie nicht allein von der Stadt getragen werden. Aber leider haben sich so gut wie keine Einzelhändler gefunden, sich an dem Konzept der Kinderbetreuung zu beteiligen. Dabei sind es doch gerade die Einzelhändler, die davon profitieren. Eltern lassen ihre Kinder pädagogisch betreuen, während sie ihr Geld für Kleidung, Spielzeug oder Kosmetik ausgeben. Und das ganze für relativ wenig Geld.“


Liedschulte fordert, dass sich die Einzelhändler Gedanken darüber machen, wo in der Innenstadt eine Art „Kinderparadies“ entstehen könnte. Dass die Stadt dieses Projekt dann unterstützt, ist wohl selbstverständlich.


Liedschulte abschließend:
„Der Kinder-City-Treff hat der Stadt jährlich einen fünfstelligen Betrag gekostet, die Einzelhändler haben sich aber leider nicht sehr dankbar und entgegenkommend gezeigt, sich an den Kosten oder in anderer Art und Weise zu beteiligen. Dabei zeigt jedes große Einkaufs- und Möbelhaus außerhalb der City, wie eine Kinderbetreuung vom Inhaber selbst organisiert aussehen kann. Jetzt bekommen wir in Dortmund mit dem ECE-Center einen großen Einkaufstempel, der aber nicht in der Lage ist, für Kinder entsprechend eine Betreuung anzubieten. In der heutigen Zeit ist das ein Armutszeugnis. Vor allem für eine der meist besuchtesten Fußgängerzonen in Deutschland muss es doch möglich sein, dass – in Zusammenarbeit mit der Stadt – ein solches Projekt von Einzelhändlern auf die Beine gestellt wird. Dortmund muss sparen. Da ist auch leider kein Geld mehr übrig für Luxusprojekte, die dem Einzelhandel zu Gute kommen.“


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