Pisula: „Begrüßen, dass Hafen und Westfalenhütte nicht in Umweltzone einbezogen werden“


 Auch wenn die 57 vorgeschlagenen
 Maßnahmen in der Stellungnahme der
 Stadt Dortmund an den Regierungs-
 präsidenten zur Aufstellung des
 Luftreinhalteplans sicherlich noch viel
 Anlass zur Diskussion geben werden,
 begrüßt die CDU-Fraktion im Rat
 der Stadt Dortmund, dass ihre
 Kernforderung, den Hafen und die
 Westfalenhütte nicht in die Umweltzone
 einzubeziehen, gefolgt worden ist.



„Der Hafen ist nach wie vor das größte Industriegebiet der Stadt, in dem Tausende von Arbeitsplätze vorhanden sind und der alte Industriestandort Westfalenhütte entwickelt sich gerade wieder neu“, meint der Planungssprecher der CDU-Fraktion Thomas Pisula. „Die Sicherung der Arbeitsplätze im letzten Dortmunder Industriegebiet am Hafen ist und sollte uns auch unter sozialpolitischen Aspekten besonders wichtig sein. Und einen neuen wirtschaftsfähigen Standort wie die Westfalenhütte bereits im Vorfeld durch umweltpolitische Maßnahmen zu sanktionieren, ist weder sinnvoll, noch zukunftsweisend. Daneben ist es uns ein Kernanliegen, dass die Maßnahmen auch für die städtischen Unternehmen, z.B. DSW21 und Dogewo, umsetzbar bleiben.“


Alle Maßnahmen des Luftreinhalteplans müssen ein in sich
schlüssiges Konzept bilden, welches den Bürgern und die Wirtschaft in Dortmund zufrieden stellt. Dazu bietet die CDU allen Interessierten ihre Zusammenarbeit an.


„Der Entwurf zeigt u.a. auch, wie wichtig eine kurzfristige Umsetzung der Nordspange für den Lkw-Verkehr ist. Damit werden nicht nur die Bürger in der Nordstadt und in Eving vom Lärm entlastet, sondern auch ein Beitrag zur Luftreinhaltung geleistet. Wir werden die Zeit bis zum Ratsbeschluss Ende Mai für eine gründliche Bewertung der Vorschläge nutzen und hoffen, so zu einer für alle Bevölkerungsgruppen annehmbaren Lösung zu kommen“, so Pisula
abschließend.


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