Die CDU-Fraktion begrüßt die
 Entscheidung des Regierungspräsidenten,
 das gesamte Dortmunder Stadtgebiet
 zum Sperrbezirk zu erklären. „Das Ergebnis
 einer offenkundig intensiven Prüfung gibt
 allen Akteuren, städtischen Ämtern, Polizei
 und Ordnungsbehörden ein nun rechtssicheres
 Instrumentarium, weiterem Zuzug von
Straßenprostitution, begleitender Umfeldkriminalität
und einer so absehbaren, nicht hinnehmbaren
Verschärfung sozialer Problemlagen speziell in
der Nordstadt nun mit Konsequenz und
Entschiedenheit zu begegnen“, so CDU
Fraktionsvorsitzender Ulrich Monegel.



Die insgesamt fünfwöchige Prüfung des Regierungspräsidenten, bei der insbesondere auch die Einwände der Nachbarkommunen angehört wurden, habe zwar zu einer Verzögerung bei der endgültigen Schließung des Straßenstrichs geführt. Das Ergebnis bestätige allerdings den im März beschlossenen Ansatz der Mehrheit des Rates: Prävention, Repression und Hilfen. Nunmehr müsse der umfangreiche Beschluss des Rates vom 30.03.2011 zur Verbesserung der Situation in der Nordstadt vollzogen und umgesetzt werden, so die CDU-Fraktion.


Die Christdemokraten wollen Polizei und Ordnungsamt messen an dem im Vorfeld versprochenen planvollen, abgestimmten und nachhaltigen Vorgehen. Wichtiges Ziel sei es, die von der Straßenprostitution ausgehende „Magnetfunktion“ für vielfältige soziale Probleme einzudämmen und das weitere Ausfransen der Straßenprostitution insbesondere in die Wohnquartiere der Nordstadt und angrenzender Stadtbezirke nachhaltig zu vermeiden.


Monegel: „Mit der Ratsentscheidung, der aktuellen Entscheidung des RP und dem damit verbundenen Forderungskatalog, der gut und richtig ist, haben wir die Probleme noch nicht gelöst. Aber wir haben jetzt im Verein mit anderen rechtlichen Handhaben ein umfängliches Instrumentarium und weitere wichtige Ansatzpunkte, die mannigfaltigen Probleme der Nordstadt nun endlich offensiv anzugehen. Nun ist Handeln gefragt. Mit Augenmaß, Konzept, Konsequenz und Beharrlichkeit. Dazu müssen allerdings alle beteiligten Ämter, Polizei und Ordnungsbehörden an einem Strang ziehen“.


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