Krause: „Beschmierte Brunnen und wild beklebte öffentliche Flächen zieren    das Dortmunder Innenstadt-Bild“

 Bei einem Rundgang durch die
 Dortmunder Innenstadt am heutigen
 Mittwoch haben sich die CDU-Ratsvertreter
 aus dem Bürgerdienste-Ausschuss die
 fünf Brunnenanlagen angeschaut. Auffällig
 hierbei war, dass die Anlagen mit Graffitis
 beschmiert und mit Aufklebern wild
 beklebt sind.



„Brunnen sind immer ein „Highlight“ in einer Innenstadt und bieten ein mediterranes Ambiente“, so die ordnungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Christiane Krause. „Doch einige Brunnenanlagen in der Dortmunder Innenstadt haben ihre Leuchtkraft leider dadurch verloren, dass sie voller Graffitischmierereien und mit zig Aufklebern versehen sind. Das abschreckendste Beispiel ist hier der Brunnen auf dem Hansaplatz. Gerade der Platz, der mit seinen zwei Markttagen das Herzstück der Innenstadt darstellt, bietet einen Brunnen, der nur noch ein Schandfleck ist. Und schaut man sich die Flaniermeile Kleppingstraße an, stellt man fest, dass nur einer der beiden dort aufgestellten Brunnen in Betrieb ist. Der andere ist trocken und mit Laub und Schmutz bedeckt.“


Die CDU-Vertreter bemängeln aber nicht nur die Sauberkeit der Brunnenanlagen, sondern auch andere Flächen und Objekte in der Innenstadt, die einen Makel für das Gesamtbild darstellen.


Krause weiter:
„Bei unserem Rundgang ist uns aufgefallen, dass alle vier großen Laternensäulen auf dem Friedensplatz rundum wild beklebt sind. Des weiteren finden sich im gesamten Stadtbild Abfallbehälter, die ebenfalls wild beklebt oder sogar halb verkokelt sind. Wenn wir in Dortmund einen guten und sauberen Eindruck vermitteln wollen, dann muss sich das auch auf alle öffentlichen Flächen beziehen. Unsere Vorschläge sind daher, dass die Gruppe bei der Stadtverwaltung, die für Graffiti- und Aufkleberbeseitigung zuständig ist, intern aufgestockt wird. Darüber hinaus ist zu überlegen, die Buß- und Verwarngelder für wildes Plakatieren und Bekleben von Flächen sowie das Beschmieren von Flächen mit Farbdosen drastisch zu erhöhen. Vielleicht kann auch geschaut werden, dass man dabei die Herausgeber der Aufkleber in die Pflicht nimmt. Seitens der Stadt könnten aber auch einfach mehr Flächen für Szene- und Gastrobetriebe zur Verfügung gestellt werden, damit diese entsprechend auf Veranstaltungen hinweisen können. Bezüglich der Abfallbehälter muss die EDG in die Pflicht genommen werden. Dazu werden wir in der nächsten Sitzung des Bürgerdienste-Ausschusses einen entsprechenden Antrag einbringen.“ 


Verantwortlich: