Michael Depenbrock: „Stimmungsmache der SPD“

Offensichtlich beabsichtigt die SPD-Fraktion in der Hörder Bezirksvertretung das Holzener Hallenbad zu schließen. Anders kann sich der Fraktionssprecher der CDU in der Bezirksvertretung Hörde, Michael Depenbrock, den Presseartikel vom 20.05.2011 nicht erklären.

„Die Überlegungen das Hallenbad zu schließen wird mit Kosten von 225 Euro pro Kind und Schwimmstunde begründet. Eine Rechnung, die nicht nachvollziehbar ist und nur der Stimmungsmache dient“, so Michael Depenbrock. Bei laufenden Kosten von 75.000 Euro jährlich und rund 40 Wochen Unterricht im Jahr, dürften lt. Rechnung der SPD also bei einer Schwimmstunde in der Woche nur 8 Kinder am Schwimmunterricht teilnehmen. Herr Hilgeris möge doch einmal dezidiert darlegen, wie er auf den Kostensatz von 225 Euro pro Kind und Schwimmstunde kommt.

Das Schwimmbad wird nicht nur von Schülern der Eintracht-Grundschule, sondern auch durch weitere Grundschulen und Kindergärten im Stadtbezirk genutzt. U.  a. auch Senioren und Seniorinnen der Schwimmgemeinschaft Dortmund-Süd nutzten bisher dieses Bad.
„Bevor man eine solche Diskussion in der Bevölkerung anstößt, sollte man auch möglichst alle Fakten auf den Tisch legen“ so Michael Depenbrock weiter.
Wie hoch die Kosten inkl. Transport der Schulkinder für die Nutzung anderer Bäder sind und ob überhaupt in diesen Bädern genügend Kapazitäten zur Verfügung stehen, ist bisher noch nicht geklärt. Ferner muss auch berücksichtigt werden, dass der Lehrplan für Grundschulen in NRW vorsieht, dass jedes Kind am Ende der Grundschulen schwimmen können sollte. Ein wichtiges Ziel, da die Zahl der Todesfälle durch Ertrinken, laut DLRG, in Deutschland nach wie vor auf einem zu hohem Niveau liegen.
„Natürlich ist uns auch die Haushaltslage der Stadt Dortmund bekannt, jedoch sollte gerade vor diesem Hintergrund eine Diskussion auf Basis von nachvollziehbaren Fakten und nicht von populistischen sozialdemokratischen Rechenkünsten geführt werden.“ so Michael Depenbrock abschließend.


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