Thomas Offermann: „weiterer Meilenstein für Derne“

Der Ausschuss für Stadtentwicklung gab in seiner Sitzung am Mittwoch „grünes Licht“ für die Errichtung eines Autohofes sowie eines Bau- und Gartenmarktes auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Gneisenau in Derne. Thomas Offermann, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Scharnhorst, freut sich über einen weiteren Meilenstein zur Reaktivierung der Industriebrache.

Der Standort an der Gneisenau-Allee sei ideal für die Ansiedlung eines Autohofes, so Thomas Offermann. Eine Tankstelle, technische Kfz-Dienstleistungen (Werkstatt, Ersatzteilhandel, Waschanlage) sowie eine Gastronomie sollen speziell auf den LKW-Fernverkehr ausgerichtet werden. „Damit werden neue Arbeitsplätze geschaffen und gleichzeitig Straßen wie z.B. die Derner Straße von parkenden LKW und deren Hinterlassenschaften entlastet“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende.

Stefan Bollrath, CDU-Bezirksvertreter für den Bereich Derne/Kirchderne, freut sich insbesondere auch über die Weichenstellung für einen neuen Bau- und Gartenmarkt südlich des bestehenden Einkaufszentrums. Nach Sanierungsmaßnahmen auf dem ehemaligen Zechengelände, die bis etwa November 2011 dauern sollen, will sich die „Ruhrkohle Montan Immobilien“ als Eigentümer der Fläche konkret um einen Investor bemühen, um den Bau- und Gartenmarkt zu realisieren. „Die denkmalgeschützten Derner Wahrzeichen Tomsonbock und Doppelbockfördergerüst bleiben aber auf jeden Fall erhalten“, teil Bollrath mit.

Abgerundet wird der neueste Entwicklungsschub in Derne durch die geplante Wohnbebauung auf dem ehemaligen Betriebssportplatz der Montangrundstücksgesellschaft MGG und des ehemaligen Bauhofs des Tiefbauamtes entlang der Straße „Auf der Wenge“. Insgesamt sollen hier knapp 90 Wohneinheiten, davon ca. 63 in Einzel- und Doppelhäusern und ca. 24 Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern in unmittelbarer Nachbarschaft des neuen Landschaftsparks an der Gneisenauallee entstehen. „Auch das Bauvorhaben wird Derne weiter aufwerten und als Wohnstandort interessant machen“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Offermann abschließend.


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