Krause: „Möglichkeit des Grillens darf nicht missbraucht werden“

 Die Nachrichten, dass der Westpark
 nach einem Trödelmarkttag total vermüllt
 zurück gelassen wurde und, dass dieser
 und andere Parks regelmäßig im Sommer
 als Grill- und Partyraum genutzt werden,
 ist für die ordnungspolitische Sprecherin
 der CDU-Fraktion, Christiane Krause, ein
 unhaltbarer Zustand. Sie fordert, dass Stadt
und Polizei gemeinsam sich dieser Problematik
annehmen und dafür Sorge tragen, dass Anwohner
nicht durch extremen Lärm belästigt werden und
Spaziergänger, Kinder und Hunde die Parks tagsüber
ohne Angst auf Verletzung wieder nutzen können.



Dazu Christiane Krause:
„Nicht jeder hat einen Garten oder Balkon zu Hause, um dort seinem Grillvergnügen nachzugehen. Deshalb ist es richtig, dass es in einigen Dortmunder Parkanlagen sogar extra ausgewiesene Grillplätze gibt, an denen jeder nach seinem Geschmack den Grill bestücken kann. Nicht hinnehmbar ist allerdings, dass mittlerweile viele im kompletten Park verteilt ihren Grill aufstellen und anschließend große Mengen an Müll zurück lassen. Die Möglichkeit, gemeinschaftlich in einer schönen Umgebung dem Grillvergnügen nachzugehen wird somit von einigen missbraucht und schadet damit denen, die sich noch an Ordnung halten.“


Krause sieht nicht nur Verbote als Lösung, sondern plädiert auch für größere Grillplätze, an denen mehr Menschen Platz für sich und ihren Grill finden.


Krause abschließend:
„Die Aussage der Stadt, an die Nutzer des Parks zu appellieren, dass diese ihren Müll selbst entsorgen, halte ich für einen schlechten Witz. Denn dass das nicht klappt, wird uns ja fast täglich an warmen Tagen – besonders am Wochenende – in vielen Parks gezeigt. Ich halte es für sinnvoll, Grillverbote auszusprechen und auf diese entsprechend mit Schildern und Ordnungskräften hinzuweisen. Gleichzeitig sollte die Stadt aber auch Ausschau nach größeren Freiflächen halten, an denen Grillplätze eingerichtet werden könnten, damit die vielen Menschen, die sich im Sommer in freier Natur ihr Würstchen brutzeln wollen, auch den Platz dazu haben. Auf jeden Fall sollten aber mehr Müllbehälter aufgestellt werden. Denn die wenigen, die es in den Parks gibt, sind an heißen Wochenenden fast immer total überfüllt. Wir müssen dahin kommen, dass Grillen in den Dortmunder Parks zu einem Vergnügen für alle wird und sich nicht zu einem Müllproblem für die Stadt und zu einem Desaster für Anwohner und Nutzer der Parks entwickelt.“ 


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