Die CDU-Fraktion wird in der nächsten
 Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport
 und Freizeit einen Antrag für die Einrichtung
 sogenannter „Öffentlicher Bücherschränke“ 
 stellen. Die Idee stammt aus den 90iger
 Jahren und wird schon in vielen großen
 Städten wie Düsseldorf, Köln oder Berlin
 erfolgreich umgesetzt.

Was ist ein öffentlicher Bücherschrank?
Ein öffentlicher Bücherschrank ist ein spezieller Schrank, der im öffentlichen Raum steht und zum anonymen Tausch von Büchern dient. Bürger und Bürgerinnen haben die Möglichkeit, eigene Bücher in den Bücherschrank zu stellen, sich andere Bücher im Tausch zu entnehmen oder einfach nur das eine oder andere Buch zum lesen mitzunehmen.

„Das Konzept dieses Projektes ist sehr einfach. Jeder der vorbei kommt, kann sich einfach ein Buch aus dem Schrank nehmen und weiter gehen. Im Gegenzug kann auch jeder ein paar ausgelesene Bücher hineinstellen. Das ist einfachste Leseförderung“, so der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Dr. Jürgen Eigenbrod.


Überaus positive Erfahrungen haben bereits viele Groß- und Kleinstädte mit den öffentlichen Bücherschränken gemacht. Die CDU will daher die Verwaltung beauftragen, ein Konzept zur Einrichtung und Aufstellung von Bücherschränken zu entwickeln. Die CDU wünscht sich dabei vor allem die Unterstützung von privaten Bücherfreunden sowie von Vereinen, Verbänden und Initiativen, die dieses Projekt unterstützen.


Dr. Jürgen Eigenbrod ist es wichtig, dass sinnvolle Standorte gefunden werden und die Bücherschränke vor allem vor Vandalismus und schlechtem Wetter geschützt sind. „Vielleicht finden sich auch sogenannte Paten oder Wächter, die darauf schauen, wie gut die Schränke angenommen werden und natürlich, dass kein Missbrauch betrieben wird.
„Wir wollen keine Altpapiersammlungen in den Schränken sehen. Gleiches gilt auch für jugendgefährdende und radikale Bücher und Zeitschriften“, betont der CDU-Ratsherr Dr. Jürgen Eigenbrod.


Aus anderen Städten weiß die CDU, wie mit einfachen Mitteln und etwas Bürgerengagement dieses Projekt nicht nur eine Attraktivierung des öffentlichen Raumes darstellt, sondern auch künstlerische Ideen bei der Gestaltung der Bücherschränke mit einfließen lässt. Ausgediente Telefonzellen oder neu konzipierte Einzelstücke schmücken bereits viele Straßen und Plätze in Deutschland und dienen dem Zweck der Allgemeinheit.


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