Sehr geehrter Herr Renno,

für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Dortmund-Hörde bittet die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung um Beantwortung folgender Anfrage:

Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung Dortmund-Hörde am 05. Juli 2011

Tagesordnungspunkt
Lehrschwimmbecken Eintracht-GS

Anfrage
Die Verwaltung möge bitte folgende Frage beantworten:

  1. Wie hoch so sind die Nutzungsgebühren pro Schüler für die Nutzung der Schwimmbäder in Hörde oder Aplerbeck?
  2. Laut Beschlussvorschlag der Stadt Dortmund vom 07.06.2011 werden Personalkosten für die Betreuung der Schwimmbadtechnik in Höhe von jährlich 13.000 Euro eingespart. Diese Kosten entfallen zu 100% auf das Gehalt des Hausmeisters. Dieser muss aufgrund tarifrechtlicher Vorschriften seine Bezüge in gleicher Höhe weiter erhalten. Wie sollen die Kosten also eingespart werden?
  3. Laut Aussage der Mitarbeiter der städtischen Immobilienwirtschaft in der Sitzung der Bezirksvertretung Dortmund-Hörde am 03.05.2011 betrugen die jährlichen Betriebskosten des Bades ca. 100.000 Euro . Nach dem Umbau sollten sie 65.000 Euro betragen. Wieso ist in der Vorlage nun von 125.000 Euro jährlichen Betriebskosten die Rede?
  4. Kann die Kostenschätzung für die Renovierungsmaßnahmen genauer durchgeführt werden? Bei einer Ungenauigkeit von 30 %  könnten die Kosten zwischen 423.000 Euro und 786.000 Euro betragen.
  5. Laut Aussage der Mitarbeiter der städtischen Immobilienwirtschaft betragen die Kosten für die Renovierung 605.000 Euro zuzüglich der Kosten für die Erneuerung der Umkleideräume. Laut Beschlussvorschlag sind diese Kosten jedoch in den genannten 605.000 Euro bereits enthalten. Was ist zutreffend?
  6. Laut Aussage der Nutzenden des Bades sind die Umkleideräume und die Lüftungsanlage durch laufend vorgenommen Erhaltungsaufwendungen in einem ausreichenden Zustand. Eine Erneuerung ist nicht notwendig. Wie erklärt sich die abweichende Auffassung in der Beschlussvorlage?
  7. Wie hoch werden die zu erwartenden Kosten der Demontage der Schwimmbadtechnik, – und Ausstattung (z. B. Fliesen) geschätzt, die zur Nutzbarmachung der Räume für andere Verwendungsmöglichkeiten notwendig sind?
  8. Wie viele Kapazitäten stehen den betroffenen Schulen für Schwimmunterricht in den anderen Schwimmbädern zur Verfügung?
  9. Ist bekannt, das Schwimmbad nicht nur von den im Beschlussvorschlag genannten Schulen genutzt wird, sondern auch von den Kindergärten St. Kunigunde in Dortmund-Höchsten und der AWO in Dortmund-Holzen, des TUS Holzen-Sommerbergs, der DLRG und der Talentförderung Schwimmen? Somit von zusätzlich rund 200 Bürgern in der Woche.
  10. Das Schwimmbad wurde auch durch die Christopherus-Schule genutzt. Die Schule für geistig behinderte Kinder und Jugendliche war auf die besondere Einrichtung dieses Bads angewiesen und wurde von wöchentlich 30 Kinder genutzt. Statt weitere benötigte Schwimmzeiten hat die Schule nun überhaupt keine Möglichkeiten für den Schwimmunterricht mehr . Ebenso sind die Räumlichkeiten für die Martin-Bartels-Schule für Schülerinnen und Schüler mit Blindheit und Sehbehinderung bestens geeignet. Stehen für diese Schulen geeignete Schwimmräume und -zeiten zur Verfügung?

Erläuterung
In der Sitzung am 05.07.2011 soll die Bezirksvertretung über die Zukunft des Lehrschwimmbeckens in der Eintracht-GS entscheiden. Bevor diese Entscheidung getroffen werden kann, sind weitere Informationen notwendig.


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