In der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West haben die Fraktionen von Bündnis90/ Die Grünen und der CDU mit Ihren Stimmen die Sanierung der Treppe zur Oper beschlossen.

„Seit über einem Jahr ist die Treppe vom Platz der alten Synagoge hoch zum Hiltropwall als Baustelle abgesperrt. Wir sind froh, dass wir nun die Sanierung beschlossen haben. Die dafür veranschlagten 59.000 Euro werden aus dem Etat der Bezirksvertretung finanziert.
Damit soll endlich ein weiterer Schandfleck, der bei jeder Kranzniederlegung auf dem Platz der alten Synagoge ins Auge fiel, verschwinden“, so der Grünen-Sprecher Hans Ulrich Fibitz

Auch der Vorsitzende der CDU-Fraktion Innenstadt-West, Jörg Tigges, ist sichtlich erleichtert:
„Mit diesem Beschluss sind wir mehr als zufrieden, obwohl die SPD unseren Antrag zur Sanierung abgelehnt hat.
Enttäuscht sind wir allerdings von der Verwaltung, da die Sanierung der Treppe eigentlich Aufgabe der Stadt ist, die auch die Finanzierung hätte tragen müssen. Für uns ist es aber wichtig, dass dieser Schandfleck auf dem Theatervorplatz endlich saniert wird.“

„Wir werden auf jeden Fall darauf achten, dass die kaputte Treppe so schnell wie möglich instand gesetzt wird. Es kann nicht sein, dass unsere Theaterbesucher oder die vielen Anwesenden bei der Kranzniederlegung anlässlich der Reichspogromnacht diesen Schandfleck noch länger ertragen müssen“, so die Bezirksvertreter Tigges und Fibitz.

Besonders freuen kann sich auch der CVJM. Auf Antrag der Grünen und der CDU erhält der Verein nach einem einstimmigen Beschluss in der Bezirksvertretung Innenstadt-West 24.000 Euro für ihre Jugendarbeit in Dorstfeld. Diese Summe wird ebenfalls aus dem konsumtiven Haushalt der Bezirksvertretung finanziert.


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