Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung
Dortmund Huckarde am 21.09.2011

Sehr geehrter Herr Hudy,

die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Do.-Huckarde bittet darum, den folgenden Antrag in die Tagesordnung der Sitzung am 21.September aufzunehmen und zur Beratung und Beschlussfassung zu stellen.

Kunstrasenplatz für Blau-Weiß-Huckarde

Antrag:
Die Verwaltung möge dafür sorgen, dass  ein Kunstrasenplatz für Blau-Weiß-Huckarde erstellt wird.
Falls die finanzielle Lage die zeitnahe Umsetzung verhindert, bzw. und oder etwaige Fördermittel momentan nicht zur Verfügung stehen, soll die Maßnahme an erster Stelle für den Stadtbezirk Huckarde auf die aktuelle/neue Prioritätenliste gesetzt werden.

Begründung:
Blau-Weiss Huckarde bietet seit vielen Jahren Jugendlichen verschiedener Nationalitäten die Möglichkeit in 13 -16 gemeldeten Mannschaften Fußball zu spielen.  Bei insgesamt ca. 400 Mitgliedern, ist die Mitgliederzahl alleine nur in der Jugendabteilung mit ca. 250 Jugendlichen recht stabil.
Zudem gehen  in der kommenden Spielzeit 30 Trainer und Betreuer ihrem Hobby nach und trainieren in der Woche je nach Altersklasse an bis zu 3 Trainingstagen.

Das heißt, dass alleine im Jugendbereich monatlich ca. 260 Stunden Trainingsbetrieb/Jugendarbeit geleistet werden.
Hinzu kommt je Trainer ein Aufwand von  ca. 15 Stunden für den Spielbetrieb an den Wochenenden.
Ab der Altersklasse D-Junioren werben dem Blau-Weiß-Huckarde die „südlichen Vereine“ mit Kunstrasen regelmäßig die Leistungsträger ab. Das hat Auswirkungen auf die höheren Mannschaften und später sicherlich auch für den Seniorenspielbetrieb.
Zur Zeit spielen die Mannschaften E-, D-, C- und B-Junioren in der höchsten Spielklasse des Kreises und alle Jahrgänge sind mindestens doppelt besetzt.
Demnach ist Blau-Weiß-Huckarde derzeit im Dortmunder Westen der stärkste Verein. Um diesen Standard zu halten ist es nach aktuellem Stand notwendig einen Kunstrasenplatz anzubieten. Dies hätte den Vorteil, die Jugendlichen in Huckarde zu halten und zum anderen bringt es den Vorteil nahezu jahresdurchgängig trainieren zu können.
Der Rasenplatz steht, je nach Witterung,  in den Monaten April bis September bei trockener Witterung  zur Verfügung und entlastet nur teilweise und unregelmäßig in der Trainingsarbeit. Sobald aber das Wetter umschlägt in Regen oder Schnee bzw. Frost ist er nicht mehr nutzbar.
In den letzen Monaten hat sich aber auch der Zustand des Ascheplatzes verschlechtert. Hier zeigen sich erhebliche Abnutzungserscheinungen. Neben dem stark reduzierten Belag (durch Wind und Regenfälle) ist auch die Qualität der Asche nicht mehr durchgängig für den Spielbetrieb geeignet. Da der Anteil der feinen Körnung sehr hoch ist, hat dies schon bei leichten Regenfällen eine erhebliche Schmierschicht zur Folge und zum anderen kommt an einigen Stellen des Platzes schon die grobe Körnung der Tragschicht durch. Dies kann sicherlich, verglichen mit einem Kunstrasenplatz, ein erhöhtes Maß an Verletzungen nach sich ziehen.


Verantwortlich: