Herr Frebel sollte über sein Aufsichtsratsmandat bei der Projektgesellschaft Gneisenau nachdenken

  Der wirtschaftspolitische Sprecher
  der CDU Ratsfraktion Uwe Waßmann
  kritisiert die Grünen massiv für deren
  Kampagne gegen einen geplanten Auto-
  hof auf der ehemaligen Kohlenhalde der
  Zeche Gneisenau.
  „Die Grünen und in diesem Falle insbesondere
  ihr Ratsvertreter Herr Frebel stellen sich mit haarsträubenden Argumenten und populistischer Agitation gegen die Aufstellung des Bebauungsplanes für Gneisenau West/Südteil.



Das Vorhaben wird zu Gunsten einer weiterhin positiven Entwicklung der alten Zechenbrache von einer breiten politischen Mehrheit getragen und die Grünen konnten in keinem politischen Gremium, weder im Rat noch in der Bezirksvertretung mit ihren Argumenten überzeugen. Jetzt eine Bürgerkampagne gegen eine Fortentwicklung Dernes  zu versuchen, dokumentiert erneut, dass die Grünen sich der wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen und somit auch einer sozialen Entwicklung Dernes in den Weg stellen“ kritisiert Waßmann.


„Dabei bemühen die Grünen Phrasen, die keine Argumente ersetzen. Allein die Unterstellung, dass ein Hotel für Brummifahrer, das zu einem Autohof gehören soll, Prostitution anziehen würde, ist eine bodenlose Frechheit einer ganzen Berufsgruppe gegenüber. Mal davon abgesehen, dass das gesamte Dortmunder Stadtgebiet inzwischen Sperrgebiet ist, beleidigen die Grünen mit ihrer Agitation die Berufsgruppe der Lkw Fahrer, bei denen es sich in der Regel auch um Familienväter handelt. Das Niveau der Grünen ist beschämend, wenn sie unterstellen, dass diese Leute Prostitution anziehen würden“ ist Waßmann empört. Wir setzen darauf, dass ein Autohof zu deutlichen Entlastungen der Bürger führt wenn es um „wildes Parken“ und Vermeidung von Verschmutzung am Straßenrand oder Waldgebieten geht. Die Bürger zum Beispiel an der Derner Straße/ Schulte-Rödding können sich bestimmt darüber freuen, wenn die LKW nicht mehr in die Not kommen, am Straßenrand zu parken.
Die Optimale Anbindung des Standortes durch die Gneisenau-Allee an die B236 ist fertig gestellt und schafft beste Voraussetzungen“ so Waßmann weiter.


Die CDU steht zu dem Bebauungsplan und setzt auf die Vernunft der Derner. „Die Menschen in Derne werden mehrheitlich sehr an einer positiven Entwicklung der alten Industriebrache und der Schaffung von Arbeitsplätzen interessiert sein und nicht der Verführung der Grünen erlegen sein, zum „Wutbürger“ zu mutieren. Der Plan stimmt mit den Zielen der Rahmenplanung Derne überein, die schon seit langem vorliegt.
Das Verhalten des Grünen Ratsvertreters Wolfram Frebel ruft bei der CDU aber noch einen anderen Aspekt auf die Agenda.
„Ich halte Herrn Frebel inzwischen für ungeeignet, weiterhin Aufsichtsratsmitglied bei der Projektgesellschaft Gneisenau sein zu können. Als Aufsichtsrat muss er sich auch den Zielen des Unternehmens verpflichtet fühlen und das ist offensichtlich nicht mehr der Fall. Herr Frebel kann diesem Zielkonflikt jedoch aus eigener Kraft entgehen“ empfiehlt Waßmann, dem grünen Politiker indirekt eine Niederlegung seines Aufsichtsratsmandates.


 


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