Pisula und Waßmann wollen Ergebnis des Gutachtens abwarten

 Verärgert nimmt die
 CDU-Fraktion die jüngsten
 Gerüchte rund um das geplante
 Industrie- und Gewerbegebiet
 „Groppenbruch“ im Stadtbezirk
 Mengede zur Kenntnis.
 „Spekulationen und
 Wasserstandsmeldungen
bringen uns nicht weiter. Wir wollen zunächst das Ergebnis
des Gutachtens zur Machbarkeit abwarten. Auch nach
Rücksprache mit der Wirtschaftsförderung besteht
weiterhin Einvernehmen, an dem Projekt Groppenbruch
festzuhalten“, so die CDU-Ratsherren Thomas
Pisula und Uwe Waßmann.



Pisula, planungspolitischer Sprecher seiner Fraktion, erinnert daran, dass auf ausdrücklichen Wunsch der Dortmunder SPD-Fraktion nicht nur Gewerbe, sondern insbesondere auch Industrie auf der Fläche angesiedelt werden soll. „Und damit meinen wir kein neues Kohlekraftwerk, sondern lediglich Betriebe, die Tag und Nacht arbeiten wollen“.


Dieser kleine, aber feine Unterschied ist für den Erfolg der Fläche Groppenbruch aus Sicht der CDU jedoch von erheblicher Bedeutung. Während in einem Gewerbegebiet lediglich von Montags bis Freitags von 6 bis 22 Uhr produziert werden darf, gilt im Industriegebiet „7 Tage die Woche rund um die Uhr“.


Insofern könnten bei der Vermarktung des Industriegebietes auch höhere Grundstückspreise erzielt werden als in einem gewöhnlichen ortsnahen Gewerbegebiet. Auch erinnert die CDU-Fraktion daran, dass Groppenbruch ein sogenanntes „interkommunales Industriegebiet“ werden soll, für das bei der Erschließung Fördermittel der EU und des Landes beantragt werden können. „Eine vorschnelle Bewertung des Grünen-Ratsvertreters Axel Kunstmann, Groppenbruch würde sich ökonomisch nicht rechnen, ist also völlig an den Haaren herbeigezogen“, so Pisula.


Auch Uwe Waßmann, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion, erinnert noch einmal an die vorhandenen Flächenengpässe in Dortmund und die nach wie vor relativ hohe Arbeitslosenquote. „Groppenbruch soll weiter dazu dienen, vorhandene Arbeitsplätze am Standort Dortmund zu sichern und möglichst viele neue zu schaffen. Das viel zitierte Groppenbrucher Eichhörnchen gibt es in jedem Industriegebiet, neue Blaumannarbeitsplätze kann man aber nur an der Peripherie, nicht in der City schaffen“, sagt Waßmann.


Die CDU-Fraktion wird die jüngste Berichterstattung zum Anlass nehmen, im Ausschuss für Wirtschaft und Beschäftigungsförderung am 25.01.2012 einen Bericht der Verwaltung einzufordern. „Solange es den Rat und seine Ausschüsse noch gibt, wollen wir auch weiter informiert werden“, so Waßmann mit Blick auf die Informationspflicht der Stadtverwaltung gegenüber den gewählten Ratsvertretern.


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