Waßmann und Pisula betonen Vorteile des „Kombinierten Verkehrs“


 Die CDU-Ratsfraktion unterstützt
 das Vorhaben der Dortmunder
 Stadtwerke DSW21, am
 „Hafenbahnhof“ in Huckarde eine
 neue KV-Anlage, also eine
 Containerumladestation für den
 Kombinierten Ladungsverkehr,
 zu errichten. „Wir werden dem
Projekt im Februar in der Sitzung des
Planungsausschusses grünes Licht geben“, so die
beiden CDU-Ratsherren Uwe Waßmann und
Thomas Pisula.



Befürchtungen, die zusätzlichen LKW-Verkehre könnten insbesondere die Huckarder Bevölkerung über Gebühr belasten, konnten in einem Gespräch mit DSW21 und dem städtischen Planungsamt gänzlich ausgeräumt werden, so der planungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Pisula. „Eine Maximalbelastung zur Spitzenzeit pro Fahrtrichtung von einem zusätzlichen LKW in fünf Minuten beispielsweise auf der Straße Hülshof in Huckarde kann für uns kein Grund sein, die KV-Anlage zu verhindern“, so Pisula weiter.


Für den wirtschaftspolitischen Sprecher Uwe Waßmann bietet die neue Umladestation neben ökonomischen Vorteilen wie dem Erhalt und der Neuschaffung von Arbeitsplätzen insbesondere auch ökologische Vorteile. „Der Kombinierte Verkehr nutzt die Stärken unterschiedlicher Verkehrsträger, indem Bahn-, Binnenschiff- und Seeschiffverkehre mit LKW-Verkehren kombiniert werden“, erläutert Waßmann. „Das schont die Umwelt und senkt die Kosten für die Wirtschaft“.


Waßmann und Pisula können nach dem Gespräch mit DSW21 auch weitere Zahlen und Fakten aus dem Verkehrsgutachten nennen. Insgesamt würde die KV-Anlage an einem Spitzentag zusätzliche 320 Kfz/Tag pro Richtung erzeugen. „Wohlgemerkt auf allen Zufahrtsstraßen, nicht auf einer einzelnen“, so die CDU-Ratsherren.


Der Verkehr erreiche den geplanten KV-Terminal zu



  • 35% aus nördlicher Richtung über Emscherallee, Lindberghstraße,

  • 25% aus östlicher Richtung über Pottgießerstraße, Weidenstraße, Lindberghstraße,

  • 10% aus südlicher Richtung Dorstfelder Allee, Huckarder Straße, Hülshof, Lindberghstraße,

  • 30% aus westlicher Richtung über die OW IIIa, Huckarder Straße, Hülshof, Lindberghstraße.

Runtergebrochen auf die Straße Hülshof bedeute dies dann beispielsweise unter der verkehrsgutachterlich gesicherten Annahme, dass



  • die Spitzenverkehrszeit des Terminals zwischen 15.00-16.00 Uhr liegt,

  • diese Stunde mit 9% des gesamten Tagesverkehrs bewertet wird,

  • dies somit zu 29 Fahrten auf allen Zufahrtsstraßen führt,

  • der Hülshof nur 40% des gesamten Verkehrs zu tragen hat,

somit im Ergebnis, dass es sich um lediglich 12 zusätzliche LKW auf dem Hülhof im Spitzenzeitraum zwischen 15.00-16.00 Uhr handele. „Und in den Morgenstunden oder dem späten Abend werden es noch deutlich weniger“, so Pisula und Waßmann.


Auch ein messbarer Anstieg des Verkehrslärms wird es nicht geben. Durch die Umsetzung der KV-Anlage wird sich eine zu vernachlässigende Erhöhung der Lärmimmissionspegel von max 0,5 Dezibel einstellen. „Eine Erhöhung von bis zu 1 Dezibel ist jedoch für das menschliche Ohr überhaupt nicht wahrnehmbar“; so die CDU-Vertreter.


Zusammenfassend stellen Waßmann und Pisula also fest: „Die KV-Anlage stärkt den Logistikstandort Dortmund, ohne dass der bereits bestehende Verkehr über Gebühr belastet wird. Und für die Anwohner will DSW21 auch noch Schallschutzmaßnahmen vornehmen, obwohl man rechtlich dazu nicht verpflichtet ist. Wir würden uns daher freuen, wenn auch die beteiligten Bezirksvertretungen in Huckarde und Mengede der Vorlage zustimmen könnten.“


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