Die Mitglieder der CDU-Fraktion im
 Ausschuss für Bürgerdienste, öffentliche
 Ordnung, Anregungen und Beschwerden
 haben bei einem Treffen mit den 
 CDU-Fraktionssprechern aus den
 Stadtbezirken gemeinsame
 Arbeitsschwerpunkte für 2012 besprochen.
 Dabei habe man festgestellt, dass es in nahezu jedem Stadtbezirk Klagen über Orte gibt, an denen sich
Bewohner und Passanten absolut unwohl fühlen.

Bei den sogenannten „Angsträumen“ handele es sich meist um Parkanlagen, Bahnhöfe, Unterführungen oder Parkplätze – oft schlecht einsehbar oder wenig beleuchtet –  an denen sich Gruppierungen treffen, die durch ihr Verhalten und ihr Erscheinungsbild Angst bei den Bürgern aufkommen lassen.


„Angsträume gibt es nahezu in jedem Stadtteil“, so die ordnungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Christiane Krause. „Uns ist es wichtig, diese Stellen zu identifizieren und sie dann durch Einsatz der Polizei und des Ordnungsamtes aufzulösen. Gruppenansammlungen pöbelnder, meist auch alkoholisierter Leute in Parkanlagen, auf Spiel- oder anderen Plätzen sorgen bei vielen Bürgern für ein ungutes Gefühl. Man traut sich nicht mehr, das Gelände zu betreten oder weiträumig zu umgehen. Ein Zustand, wie er zeitweilig im Stadtgarten anzutreffen war, der aber Dank der Einsätze von Polizei und Ordnungsamt zur Auflösung der dortigen Szene führte. Mit der kürzlich erfolgten Aufstockung der Ordnungspartnerschaften sollte es möglich sein, nun auch die Außen-Stadtbezirke wieder stärker in den Fokus zu nehmen und dort für ein besseres Sicherheitsgefühl zu sorgen.“


Krause weiß, dass die Bezirksvertretungsmitglieder ihren Stadtbezirk sehr gut kennen und im Gespräch  mit Nachbarn, Anwohnern und Gewerbetreibenden schnell deutlich wird, wo Handlungsbedarf besteht. Die Bürger in den Stadtbezirken sollen erkennen, dass der Einsatz für Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit sich nicht nur auf den Stadtkern beschränkt, sondern für die CDU auch in den Stadtteilen ein wichtiges Thema ist.


Krause abschließend:
„Gegen ein Miteinander oder fröhliche Treffen auf öffentlichen Plätzen oder Wegen ist absolut nichts einzuwenden. Es kann aber nicht angehen, dass einzelne Gruppen Angst auslösen, unzumutbaren Lärm verursachen oder Vandalismus-Schäden anrichten. Das führt zu einer beträchtlichen Einschränkung der Lebensqualität aller Anderen.“


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