Tunnel-Anschluss an Semerteichstraße offen prüfen

 Die CDU-Fraktion unterstützt die
 Planungen der Stadt, für den B1-Tunnel
 neues Planrecht zu schaffen, ausdrücklich.
 Baudezernent Martin Lürwer setze damit
 die eindeutige Beschlusslage des Rates um,
 wonach die Untertunnelung nach wie
 vor höchste Priorität genieße.



Thomas Pisula, planungspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion, kritisiert jedoch jüngste Veröffentlichungen der Grünen, die den Tunnel ablehnen und stattdessen von „energieeffizienten Mobilitätskonzepten“ schwadronieren würden. Nach wie vor sei die B1 mit über 80.000 Fahrzeugen pro Tag eine der meist befahrenen Straßen Deutschlands. „Der Tunnel muss daher so schnell als möglich realisiert werden, um die An-wohnerinnen und Anwohner rechts und links der B1 zu entlasten, auch wenn es realistischerweise noch bis zum Jahr 2020 dauern wird, bis die Bagger endlich rollen“, so Pisula.


Ergebnisoffen prüfen möchte die CDU-Fraktion, ob der etwa 250 Mio. Euro teure Tunnel vier oder sechs Fahrstreifen erhalten wird und ob ein unterirdischer Anschluss der Semerteichstraße verkehrstechnisch sinnvoll ist oder nicht. Pisula verweist damit auf Hinweise des Bundesrechnungshofes, der in der Vergangenheit bemängelt hatte, dass alternative Varianten der Tunnellösung nicht Gegenstand der Debatte waren.


Pisula weiter: „ Einen definitiven Verzicht auf den Anschluss der Semerteichstraße, wie von den Grünen seit Jahren gefordert, wird es mit der CDU-Fraktion nicht geben. Wir werden das Ergebnis einer neuerlichen Verkehrsuntersuchung sorgfältig abwägen und uns dann entscheiden, ob wir an einem Anschluss der Semerteichstraße bis zum Defdahl festhalten oder nicht, um möglichst viel Verkehr unter die Erde zu bekommen.“


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