Rosemarie Liedschulte: „Vorlage wirft Fragen zur Arbeit im FZW auf„


 In der nächsten Sitzung des Ausschusses
 für Kinder, Jugend und Familie wird eine
 Vorlage zur Kenntnis vorgelegt, die die
 kulturelle Kinder- und Jugendarbeit in der
 zweiten Etage des Dortmunder U vorstellt.
 Eine Vorlage, zu der die jugendpolitische
 Sprecherin der CDU-Fraktion,
 Rosemarie Liedschulte, noch viele Fragen hat.



„Kulturelle Kinder- und Jugendarbeit ist wichtig und muss gemacht werden“, so Liedschulte. „Nur erschließt sich mir nicht so ganz, warum im Dortmunder U nun 800 qm für ein Aufgabengebiet freigehalten wird, was eigentlich schon im Hauptfokus des FZW steht. Denn gerade das FZW wird aus dem Etat des Jugendamtes mitfinanziert mit der Begründung, das dort kulturelle Kinder- und Jugendarbeit stattfindet. Warum also jetzt weitere Areale dafür schaffen? Die Begründung, dass das FZW nicht alle Gebiete der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit abdeckt, zählt dabei nicht. Denn wenn das so sein sollte, dann muss im FZW, einer eigentlichen Jugendfreizeiteinrichtung, das Angebot für Kinder und Jugendliche erweitert und entsprechend angeboten werden. Vielleicht sollte einmal grundsätzlich überprüft werden, welche Einrichtungen gleiche Angebote an kultureller Kinder- und Jugendarbeit bereits vorhalten. Darüber hinaus muss auf jeden Fall geklärt werden, inwieweit sich das Jugendamt finanziell an dieser Einrichtung beteiligt.“


Für Liedschulte wirft die Vorlage weitere Fragen bezüglich der Arbeit im FZW auf, die sie mit einem entsprechenden Fragenkatalog an die Verwaltung geklärt haben möchte.


Liedschulte abschließend:
„Die Stadt pumpt jährlich tausende wertvolle Euros in das FZW, weil hier kulturelle Kinder- und Jugendarbeit stattfinden soll? Nur findet diese wirklich in dem Rahmen statt, dass eine jährliche Zahlung im sechsstelligen Bereich dies rechtfertigt? Diese und weitere Fragen möchten wir in der morgigen Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses geklärt wissen. Denn für uns ist es keine kulturelle Jugendförderung, wenn die Stadt Konzertbesuche von bekannten Sängern oder Gruppen subventioniert. Daher muss geprüft werden, wofür genau die Gelder ins FZW fließen und, ob jetzt durch die Kulturarbeit im Dortmunder U Doppelstrukturen geschaffen werden.“


Verantwortlich: