CDU fordert Netzwerk „Sichere Stadt“


 Die beschlossene Ausweitung der
 Ordnungspartnerschaften auf 48 ist auf einem
 guten Weg. Zumindest seitens der Stadt.
 Diese konnte mittlerweile den Ratsbeschluss
 umsetzen und 48 Mitarbeiter – meist aus der
 eigenen Verwaltung – für diese Aufgabe
 gewinnen. Bei der Polizei gestaltet sich die 
 Situation etwas schwieriger. Denn sie kann
momentan nur 25 Beamte für diese Aufgabe einsetzen.
Christiane Krause, ordnungspolitische Sprecherin
der CDU-Fraktion, sieht die Entwicklung bei den
Ordnungspartnerschaften sehr positiv, können die
Doppelstreifen der Ordnungspartner nun so auch
die Einhaltung der Stadtsatzung besser kontrollieren
und ahnden.



„Das Konzept von Partnerschaft, Präsenz und Prävention ist in vielfältiger Weise angenommen worden“, so Krause. „Diese Ordnungspartnerschaften und ordnungspartnerschaftlichen Kooperationen müssen aber in jedem Fall weiterentwickelt und ausgebaut werden, um in Dortmund zu noch mehr Sicherheit und Lebensqualität beizutragen.  Dass momentan 23 städtische Bedienstete ohne Polizei als Doppelstreife durch die Straßen laufen, finde ich nicht so tragisch. Denn damit haben wir in Dortmund auch einen Einsatztrupp, der Ordnungswidrigkeiten wie z. B. Urinieren im öffentlichen Raum, aggressives Betteln und die Einhaltung von Jugendschutz angeht.“


Krause ist davon überzeugt, dass der Synergieeffekt des gemeinsamen Einsatzes von Polizei und Stadt ein großes Plus für Dortmund bedeutet. Sie vertraut auf die Ankündigung des neuen Polizeipräsidenten, dass die Polizei auch künftig eine ausreichende Anzahl Kräfte für die Ordnungspartner zur Verfügung stellt. Dennoch müsse man jetzt schon schauen, ob eventuell auch andere Partner mit ins Boot geholt werden können.


Krause abschließend:
„Es gibt keine Garantie dafür, dass die Polizei auch künftig genug Kräfte für den Ordnungsdienst „abstellen“ kann. Und in Zeiten von Personalknappheit bei der Polizei muss jetzt schon geschaut werden, ob man auch andere Partner gewinnen kann. Ich denke hier zum Beispiel an private Sicherheitsunternehmen, die mit der Stadt in soweit zusammen arbeiten, dass sie einer Hotline Vorfälle melden, wenn sie diese bemerken. Des weiteren sollte mit dem Cityring gesprochen werden, in welcher Form sich Einzelhandel und Gastronomie ebenfalls einbringen können. Hier könnte ein „direkter Draht“ und somit ein Netzwerk für die Sicherheit in der Stadt geschaffen werden, so dass eventuelle Vorfälle umgehend gemeldet werden und die Ordnungspartner der Stadt sofort vor Ort nach dem rechten sehen können.“


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