Highlights für Einzelhandel und Kunden


 Die CDU-Fraktion hat sich
 in ihrer gestrigen Sitzung mit dem
 Verwaltungsvorschlag für drei
 verkaufsoffene Sonntage in der
 City beschäftigt. Uwe Waßmann,
 wirtschaftspolitischer Sprecher
 und Christiane Krause,
 ordnungspolitische Sprecherin freuen sich, dass sich die Fraktion nach eingehender Beratung wieder für die Durchführung dieser Veranstaltungen
ausgesprochen hat. Gleichzeitig machen sie aber
auch deutlich, dass es eine Ausweitung der
verkaufsoffenen Sonntage nicht geben sollte.



Waßmann sieht in der Öffnung von Geschäften an Sonntagen keinen Widerspruch zur christlichen Gesinnung seiner Partei. „Zum Beispiel wird an diesen Sonntagen erst um 13.00 Uhr geöffnet, so dass Gottesdienstzeiten berücksichtigt sind. Unterstützung für verkaufsoffene Sonntage gibt es durch einen breiten Konsens von Einzelhandel, Gewerkschaft, Cityring und Kirchen. Das zeigt uns also, dass es sehr wohl gesellschaftlich verträglich ist, Geschäfte an einem Sonntag für Kunden zu öffnen. Oft bleibt vielen Menschen und insbesondere auch Familien bedingt durch straffe Arbeitszeiten kaum einmal Gelegenheit, miteinander einkaufen zu gehen. Der Erfolg für die Stadt und die Gewinnung an Kaufkraft ist erheblich. Als eine große Werbemaßnahme gewinnen wir Kunden aus dem Umland, die wir so auf unsere attraktive Innenstadt aufmerksam machen. Und kleinere Einzelhändler, für die eine Sonntagsöffnung in keinem Verhältnis zum Kostenaufwand steht bleibt es selbst überlassen, ob sie ihr Geschäft gleich geschlossen lassen. Eine Ausweitung dieser Sonntage darf es allerdings nicht geben. Denn damit würde das Besondere auf ein Level der Normalität zurück fallen.“


Christiane Krause freut sich, dass die verkaufsoffenen Sonntage inzwischen schon zu einer festen Institution geworden sind, mit denen die Geschäftsleute, aber auch die Kunden jedes Jahr rechnen. „Das Einkaufsverhalten der Menschen hat sich verändert. Gemeinsam durch die City zu bummeln ist vielleicht ein schönes Familienerlebnis, weil dies berufsbedingt an Wochentagen nicht möglich ist. Das gilt besonders, wenn man gleichzeitig den Hanse-, Weihnachtsmarkt oder das Pfefferpotthastfest besuchen kann. Von solchen Events profitieren die Menschen, aber auch Dortmund als Stadt, in der sich das Leben vielfältig zeigt.“


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