Krause: „Ehrenamtlichen muss für ihren Einsatz gedankt werden“

 Bereits Anfang 2008 hat der
 Sozialausschuss auf Antrag der CDU-Fraktion
 die Einführung einer „Ehrenamtskarte“
 beschlossen. Eine Karte, die Ehrenamtlichen
 Vergünstigungen bzw. kostenlosen Eintritt in
 städtische Einrichtungen, wie Theater,
 Schwimmbad, Museen, etc. und
 Vergünstigungen bei akquirierten Firmen, wie beispielsweise Optiker, Kino, Apotheken, etc. einräumt. Genau
ein Jahr später stellte die CDU den Antrag erneut im
Rat mit dem Beschluss, dass die Ehrenamtskarte bei den
Haushaltsberatungen 2010 erneut beraten werden sollte.
Bis heute ist allerdings nichts unternommen worden,
um diese Karte endlich zu realisieren.



Die ordnungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Christiane Krause, will nun in der nächsten Sitzung des Bürgerdienste-Ausschusses einen positiven Beschluss zur Einführung herbeiführen, damit Ehrenamtliche in Dortmund entsprechend für ihre Arbeit gewürdigt werden und diese Karte, die als Initiative der NRW-Landesregierung aufgelegt wurde, erhalten.


„Wer sich ehrenamtlich engagiert, erbringt eine starke Leistung für die Gemeinschaft und hilft oftmals, die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zu steigern“, so Krause. „Gerade in der jetzigen Zeit, in der man freiwillige Leistungen immer mehr benötigt, sie aber durch Gesetze oder persönliche Gründe immer mehr abnehmen, kann eine Stadt sich dankbar schätzen, dass es immer noch viele Menschen gibt, die eine Leistung ohne Gegenleistung erbringen. Aber sollte man das so ohne weiteres als selbstverständlich hinnehmen? Ich denke nicht. Oft ist es die Arbeit im Verborgenen, sind es die vielen helfenden Hände und guten Zuhörer, die gerade im zwischenmenschlichen Bereich Großartiges vollbringen. Eine nicht mehr wegzudenkende Säule der Gesellschaft, die eine entsprechende Würdigung verdient hat.“


Krause weist darauf hin, dass bereits über hundert Kommunen in NRW sich an dem Projekt „Ehrenamtskarte“ beteiligen. Teilweise wird die Arbeit vor Ort von der Freiwilligen Agentur übernommen, was sich Krause auch für Dortmund gut vorstellen kann.


„Unsere Freiwilligen Agentur ist doch gerade zu prädestiniert dazu, die Aufgabe zu übernehmen, denn die Mitarbeiter beraten, vermitteln und qualifizieren jetzt schon Ehrenamtliche. Personal hierfür könnte durch Rückkehrer aus Elternzeit oder Projekten gewonnen werden. Weitere Kosten für die Stadt würden lediglich für den Druck der Karten entstehen. Ich denke, diese Art von Motivation sind wir den Ehrenamtlichen schuldig. Denn es reicht meiner Meinung nach nicht, diese Menschen einmal im Jahr zum Kartoffelsuppe-Essen ins Rathaus einzuladen, um Ihnen für ihren täglich, oft harten, Einsatz zu danken. Und über hundert Kommunen in NRW machen es uns vor, wie man mit einer Ehrenamtskarte den vielen Menschen Dank aussprechen kann, die täglich zeigen, dass Nächstenliebe noch existiert.“


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