Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung
Dortmund-Mengede am 2. Mai 2012:

TOP:     Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes Mg 134 zur Schaffung von Wohnbebauung

Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,

die Bezirksvertretung Mengede beantragt für einen Teilbereich des Bebauungsplanes Mg 134 eine Bebauungsplanänderung zur Schaffung von Wohnbebauung.
Der Teilbereich wird begrenzt im Norden von den bebauten Grundstücken Richterstr. 64 bis 68, im Westen von der Kleingartenanlage Bodelschwingh, im Süden von der Straße Zur Hunnenboke, im Osten von dem Schulgelände der Bodelschwingh-Grundschule.
Der rechtskräftige Bebauungsplan sieht im nördlichen Bereich eine Mischnutzung und im südlichen Bereich ein öffentliche Nutzung vor.

Begründung:
Seit geraumer Zeit werden die Gewächshäuser hinter den Grundstücken Richterstr. 64 – 68 nicht mehr genutzt. Nach Kenntnisstand der CDU Fraktion in der BV MG hat der Eigentümer an diesem Standort die Produktion auf Dauer eingestellt und plant den Abriss der gläsernen Gewächshäuser. Die für die Flächen festgesetzte Mischnutzung ist nicht mehr erforderlich. Der Eigentümer unterstützt die angestrebte Änderung.
Im südlichen Bereich ist eine öffentliche Grünfläche – Sportplatz – ausgewiesen. Die seiner­zeit festgesetzte Nutzung entspricht heute nicht mehr den aktuellen Erfordernissen. Die Flächen stehen sämtlich im Eigentum der Stadt Dortmund.
Eine Ausweisung als Baulandfläche würde sich daher auch unter Berücksichtigung der folgenden Gesichtspunkte als vorteilhaft erweisen:

  • Durch den Zuzug weiterer junger Familien kann zumindest der Standard der Nahversor­gung vor Ort gesichert werden. Dies gilt auch für die Standortsicherung der Grundschule und der Kindergärten.
  • Die Änderung erfüllt die Nachfrage an Baugrundstücken im Bereich Bodelschwingh. An den schnellen “Ausverkauf“ des Gebietes an der Schlossstraße/Im Odemsloh sei an dieser Stelle erinnert.
  • Eine Ausweisung von erforderlichen Baulandflächen im Außenbereich kann durch die Änderung vermieden werden.
  • Die Erlöse aus den Grundstücksverkäufen können zur Haushaltskonsolidierung verwen­det werden.
  • Durch das Änderungsverfahren ist zu prüfen, inwieweit der Bodelschwingher Bach einer Renaturierung unterzogen werden kann.

Die BV MG verweist schon jetzt darauf, dass eine Ablehnung des Antrages durch die Planungsverwaltung mit der Begründung auf den zögernden Verkauf im Neubaugebiet „Erdbeerfeld“ nicht akzeptiert wird. Die BV MG vertritt die Auffassung, dass für den Bereich Bodelschwingh ein eigener, stark nachgefragter Teilmarkt vorliegt.
Bei der Änderung des B-Planes sollte auf eine wirtschaftliche Ausnutzung der Baugrundstücke geachtet werden.


Verantwortlich: