Krause: „Vorlage nicht überarbeiten, sondern neu schreiben“

 Nach Beratungen am heutigen Montag
 in der Ratsfraktion über die Vorlage
 „Grillen in öffentlichen Anlagen“ ist sich
 die CDU einig, die Vorlage in dieser Form
 abzulehnen. Christiane Krause, Sprecherin
 im Ausschuss für Bürgerdienste, öffentliche
 Ordnung, Anregungen und Beschwerden
 führt aus, dass diese Vorlage nicht dafür sorgt,
dass Grillen im öffentlichen Raum diszipliniert und
ordnungsgemäß abläuft, sondern dass im ganzen
Stadtgebiet Flächen entstehen, die im Laufe der Zeit
zu Schmuddelecken werden.

Dazu Krause:
„Wir wollen eine Optimierung der Flächen, wo jetzt bereits gegrillt wird. Eine Ausweitung von Grillwiesen in Stadtgebieten, wo Grillen bisher kein Thema war, lehnen wir ab. Der letzte Sommer hat gezeigt, dass es speziell in den Stadtbezirken Innenstadt-Nord und –West in Parks und Grünanlagen einen Bedarf an Grillplätzen gab. Gerade dort muss deshalb eine Lösung zur Ausweitung der Grillflächen gefunden werden, die aber zu einer Entspannung der Situation führt – und zwar für Anwohner und Besucher der Parkanlagen. Und die Aussage der EDG, dass ein Reinhalten der Flächen seitens der EDG nicht machbar sei, sollte uns davor warnen, im jedem Stadtteil Grillflächen zu eröffnen, die innerhalb kürzester Zeit zu Abfallhalden verkommen würden.“


Den Vorschlag der SPD, in einer gemeinsamen Runde mit Verwaltung und Bezirksvertretungen entsprechende Lösungen zu suchen, hält Krause für verspätet. Denn diese Runde hätte vor Erstellung der Vorlage stattfinden müssen, um sofort ein akzeptables Papier auf den Tisch zu legen.


„Fast alle Bezirksvertretungen haben ein Problem mit dieser Vorlage. Entweder wird sie komplett abgelehnt oder die vorgeschlagenen Flächen sind nicht akzeptabel. Oft werden auch Toilettenanlagen an den Grillplätzen gefordert – was gut nachvollziehbar ist. Allerdings wären die Kosten dafür immens und es würde zusätzlicher Reinigungs- und Wartungsaufwand entstehen. Bevor jetzt mit der heißen Nadel schnell ein neues Konzept gestrickt wird, was wohlmöglich mehr Ärger beschert als bisher, sollten wir uns besser darauf konzentrieren, Lösungen dort anzubieten, wo es in der Vergangenheit zu Problemen gekommen ist, so Krause abschließend.“


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