Die CDU, als christdemokratische Partei,
 sieht es als besondere Aufgabe an,
 unsere Gesellschaft so zu gestalten, dass
 Menschen mit Behinderung ungehindert
 teilhaben können. „Dabei kann es sich nur
 um einen Prozess handeln, in dem
 Veränderungen Schritt für Schritt
 herbeigeführt werden“, so der schulpolitische
Sprecher der CDU-Fraktion Heinz Neumann.



Die UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen wird maßgeblich die weitere Entwicklung im schulischen Bereich beeinflussen. Die CDU erwartet, dass bei der Realisierung der Inklusion höchste Sorgfalt und Umsicht walten.
So verschieden Menschen mit Behinderungen sind, so vielfältig sind ihre Bedürfnisse. Oftmals brauchen diese in großem Umfang und dauerhaft Hilfe und Unterstützung, das muss gewährleistet sein und niemals darf das in den Förderschulen erreichte Niveau, z.B. aus Kostengründen, unterschritten werden!


„Deshalb muss es in Dortmund auch weiterhin die Möglichkeit geben, dass es für bestimmte Kinder mit Behinderungen Förderschulen geben wird.
Dazu Heinz Neumann:
„Eltern, die ihre Kinder wegen der großen Professionalität in solchen Einrichtungen besser gefördert wissen wollen, verdienen gleiche Anerkennung wie Eltern, die einen Regelschulplatz für ihr Kind wünschen. Die Eltern müssen bei ihrer Entscheidung vorher eine unabhängige Beratung erhalten.“


Die Weiterentwicklung der Studieninhalte, Fortbildungsangebote für die Kollegien aller Schulformen, spezielle Konzepte zur Unterstützung der Inklusion von Kindern mit herausforderndem Verhalten, Teams von Sozialpädagogen, Psychologen und Therapeuten, die personelle Doppelbesetzung in den Klassen, sowie ein inklusives Bildungssystem zeigen, dass die Inklusion nicht von heute auf morgen an allen Schulen eingeführt werden kann und sollte.
Die CDU in Land und Stadt will einen schrittweisen Umbau, zunächst einen verstärkten Ausbau im Sek-1-Bereich, dabei müssen alle Lehrkräfte in den Umstrukturierungsprozess gleichberechtigt eingebunden werden.
In der Praxis bleibt die weitgehende Umsetzung eine durchweg unbeantwortete Finanzierungsfrage.
„Bei der gesamten Inklusionsdebatte dürfen die Schüler ohne Behinderung nicht aus dem Blick verloren gehen“, so Heinz Neumann.


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