Die CDU-Fraktion in der Innenstadt Nord begrüßt ausdrücklich, dass Frau Zoerner laut Presseberichten ihre Arbeit in der Nordstadt intensivieren will. Zu Recht beschreibt Sie die erfolgreiche Schließung der Ravensberger Straße, die Arbeit der Task Force, die Aufstockung der Ordnungspartner und die Einrichtung des Trinkraumes. Frau Zoerner hat jedoch vergessen, dass Sie und die sozialdemokratische Verwaltungsspitze immer wieder versucht haben, diese Projekte zu verhindern. Erst der politische Wille hat dafür gesorgt, dass die Stadtverwaltung einlenken und die oben beschlossenen Maßnahmen mit umsetzen musste.

Dazu der Vorsitzende der CDU-Fraktion Innenstadt-Nord, Thomas Bahr:
„Die Nordstadt hat viele Pläne, Konzepte und soziale Hilfsprojekte gesehen. Trotz dieser vielen Versuche der Sozialverwaltung haben sich die Verhältnisse in der Vergangenheit nicht gebessert. Die Auswüchse der letzten Jahre haben dies gezeigt. Erst die Maßnahmen wie Schließung des Straßenstrichs und die erhöhten Kontrollen durch die Task Force und den Ordnungspartnerschaften haben erste Erfolge gezeigt. Nach dem der Straßenstrich nun seit zehn Monaten geschlossen ist, ist sogar die Sozialverwaltung auf die Idee gekommen, neue Konzepte für die Nordstadt zu entwickeln.“

Die CDU unterstreicht, dass mit der Einführung der Task Force erstmals eine nachhaltige Verschlimmerung abwendet werden konnte und sogar eine Verbesserung der Sicherheit und Ordnung zu erkennen ist.
„Hier hat aber der ordnungsrechtliche Bereich gewirkt, nachdem über Jahre die Sozialverwaltung und Stadtplanung die Probleme nicht in den Griff bekommen haben“, so der CDU-Bezirksvertreter Thomas Bahr.

Wo aber bleiben die innovativen Projekte, die mit einer entsprechenden finanziellen Ausstattung für eine nachhaltige Verbesserung der sozialen Lage sorgen sollen, fragt sich die CDU-Fraktion Innenstadt Nord.
„Mit vielen Worten werden regelmäßig in Hochglanzbroschüren Projekte als erfolgreich dargestellt. Projekte, die seit Jahren nur die negativen Entwicklungen des Stadtbezirkes begleitet und nicht verbessert haben“, erklärt Thomas Bahr.

Nach dem Willen der CDU-Fraktion Innenstadt-Nord muss sich die Verwaltung von alten Ideologien verabschieden und neue Wege beschreiten.

Die CDU-Fraktion Nord plädiert dafür, dass alle laufenden und zukünftigen Projekte mit eigenen Zielvorgaben hinterlegt werden müssen. Sollte diese Zielvorgaben dann nicht erfüllt werden. müssen auch die Projekte beendet werden.

Hierzu erklärt Thomas Bahr:
„Neben der Fortführung erfolgreicher Projekte müssen auch einzelne Klein-Quartiere in einer konzertierten Aktion entwickelt und aufgewertet werden. Diese müssen dann im Sinne von SOS (Sicherheit Ordnung Sauberkeit) lebenswerter gestaltet werden. Die positiven Entwicklungen müssen dann so nach und nach das gesamte Umfeld der Klein-Quartiere positiv beeinflussen.
Wiederholt sind in der Nordstadt Zielvorstellungen unter Beteiligung vieler Akteure erarbeitet worden. Wann wird endlich einmal versucht, diese auch zu erreichen?“

Dies alles kann nach Meinung der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin Gerda Horitzky die Stadt Dortmund nicht alleine schultern. Bisher ist weder auf der Ebene der Landes- oder Bundesregierung noch in Brüssel eine Bereitschaft zu erkennen, Lösungen auch finanziell zu unterstützen. Denn viele Probleme in den einzelnen Stadtbezirken, wie der Nordstadt, sind erst durch die europäische Osterweiterung entstanden.
Hier fordert die CDU-Fraktion aus der Nordstadt mehr Bereitschaft zur Hilfe auf allen Ebenen.


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