CDU-Fraktion bringt Containerlösung und etappenweises Bauen ins Spiel


  Die CDU-Fraktion fordert eine
  schnellstmögliche Lösung für das
  seit Jahren marode Fritz-Henßler-
  Berufskolleg im Brügmannblock.
  Heinz Neumann, schulpolitischer
  Sprecher der Christdemokraten, will
  dazu bereits in der Ratssitzung am
  kommenden Donnerstag (27.09.2012) den Startschuss für eine Sanierung des denkmalgeschützten Bereiches und einen Ergänzungsneubau des Kollegs geben.



Da jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit das von der Verwaltung ins Spiel gebrachte Robert-Schuman-Berufskolleg an der Sckellstraße nicht als Ausweichquartier zur Verfügung steht – bekanntlich streiten sich mehrere Bauunternehmen vor dem Oberlandesgericht hinsichtlich des Neubaus zweier Berufskollegs am Dortmunder U – fordert die CDU-Fraktion, auch über Container als Ausweichquartier nachzudenken. „Die Container könnten direkt am Standort Brügmannzentrum aufgebaut werden. Ein größeres Umzugskarussell würde somit vermieden und die Bauarbeiten könnten sehr zeitnah beginnen“; begründet Heinz Neumann seinen Vorschlag.


Damit jedoch nicht ein riesiges Containerdorf entsteht, schlägt der CDU-Schulexperte weiter vor, das ganze Bauvorhaben in Abschnitte zu unterteilen. Dies würde den Vorteil haben, dass nicht das ganze Fritz-Henßler-Berufskolleg auf einmal ausziehen müsste, sondern Klasse für Klasse saniert und/oder neugebaut werden könnte.


„Nach wie vor sind wir eigentlich der Meinung, dass ein Abriss und ein vollständiger Neubau des Berufskolleg der bessere Weg wäre. Der Denkmalschutz steht dem jedoch im Wege, sodass wir uns als CDU-Fraktion zum Wohle der Schülerinnen und Schüler mit der jetzt vorgeschlagenen Lösung – Sanierung und teilweiser Neubau – einverstanden erklären“, so Neumann abschließend.


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