CDU fragt nach Kapazitätsgrenze für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge


  Der unaufhörliche Flüchtlingsstrom nach
  Dortmund bringt die Erstaufnahmeeinrich-
  tungen in Hacheney und Derne an ihre
  Kapazitätsgrenzen. Für Christian
  Barrenbrügge, jugendpolitischer
  Sprecher der CDU-Fraktion, stellt sich nun
  auch die Frage, ob es in den Einrichtungen
  für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
ähnlich aussieht. Zum nächsten Ausschuss
für Kinder, Jugend und Familie am 24.Oktober
will er daher einige Fragen beantwortet haben.



Dazu Barrenbrügge:
„Mit dem steigenden Anwachsen von Flüchtligen und Asylbewerbern kann und muss man damit rechnen, dass auch die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in entsprechender Zahl gestiegen sind und auch weiter steigen werden. Die Clearingstellen für diese Kinder sind überschaubar. Was also passiert, wenn – ähnlich wie in den Erstaufnahmeeinrichtungen – die Kapazitätsgrenze erreicht bzw. überschritten wird? Diese Frage wollen wir gerne im Vorfeld beantwortet haben, bevor ad hoc eine Einrichtung nebst Träger oder städtisches Personal dafür gefunden werden muss. “


Nicht nur, dass hier eventuell neue Einrichtungen geschaffen werden müssen, um dem Zustrom unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge gerecht zu werden. Es stellt sich auch die Frage, inwieweit hier ebenfalls Mehrkosten auf die Stadt Dortmund zu kommen können.


„Bei der jetzigen Haushaltssituation der Stadt Dortmund muss man sehr vorausschauend mit möglichen Problemfeldern umgehen. Gerade im Bereich der Jugendhilfe werden sich zukünftig noch finanzielle Baustellen auftun, deren Ausmaß wir jetzt noch nicht überblicken können. Alleine die Inobhutnahmen von Kindern aus Südosteuropa hat die Stadt in 2011 eine Million Euro mehr gekostet. Hält der Zustrom weiter in der bisherigen Größenordnung an bzw. steigt noch, wird man schon jetzt Lösungen parat haben müssen, um das Ganze menschlich und finanziell bewältigen zu können“, so Barrenbrügge abschließend.


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