Die CDU Fraktion im Rat bedauert
  das vorläufige Aus für das geplante
  interkommunale Gewerbegebiet
  Groppenbruch/Achenbach 2.0.


  „Die Nachricht ist ein herber Rückschlag
  für die wirtschaftliche Entwicklung in
  unserer Stadt. Allerdings muss man Fakten, die z. Zt. eine Entwicklung der Fläche hemmen, auch zur Kenntnis nehmen“, bewertet Uwe Waßmann, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU den Vorgang.



Aus Sicht der CDU gilt es jetzt, das Tempo für die Entwicklung der Flächen zu erhöhen, die über Groppenbruch hinaus Gegenstand des Masterplans Wirtschaftsflächen sind.


„Wir erwarten jetzt von der Verwaltung, dass insbesondere die Flächen Buddenacker, Werner Hellweg oder Osterschleppweg intensiv angegangen werden. Um in der Region wettbewerbsfähig sein zu können, brauchen wir als Stadt dringend zusätzliche Flächenpotenziale, die den drohenden Flächenengpass in Dortmund vermeiden“, fordert Waßmann.


Die CDU teilt bezüglich Groppenbruch die Auffassung der Stadt, dass der Flächennutzungsplan nicht geändert wird.
„Wir wollen auch weiterhin, dass diese Fläche als Gewerbefläche im Nutzungsplan ausgewiesen bleibt. Eine Änderung kommt für uns nicht in Betracht. Wir sollten die mittelfristigen Marktentwicklungen abwarten um bei günstigeren Rahmenbedingungen schnell handlungsfähig sein zu können“, sagt Waßmann.


Die CDU zeigt sich aufgrund der Entscheidung zu Groppenbruch besorgt, dass die Wirtschaftsförderung schon in Kürze in Schwierigkeiten kommt, wenn jetzt nicht endlich Erfolge bei der Flächenentwicklung vermeldet werden.


„Die Dortmunder Wirtschaftsförderung muss dringend in die Lage versetzt werden, angemessene Flächenangebote sowohl für die Ansiedlung neuer Firmen als auch für die Betriebe in Dortmund vorhalten zu können, die am Standort Dortmunds expandieren wollen. In einer Stadt, die ca. 13 % Arbeitslosigkeit aufweist, haben wir nicht nur eine wirtschaftspolitische sondern auch eine sozialpolitische Verpflichtung, optimale Rahmenbedingungen für diejenigen zu schaffen, die Arbeitsplätze in Dortmund schaffen“, sagt Waßmann abschließend.


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