Angesichts des sich abzeichnenden
 unzureichenden KITA-Platz-Angebots
 ab Sommer 2013 unterbreitet die
 CDU-Fraktion im Kinder- und
 Jugendausschuss einen Prüfauftrag
 an die Jugendamts- und Immobilien-
 verwaltung. Die CDU-Fraktion möchte
 umgehend geprüft wissen, ob die städtische
 Jugendfreizeitstätte „Brauks“ am Brauksweg
 nicht auch in eine KITA mit U3-Betreuung umgewandelt
 werden kann.



Christian Barrenbrügge, jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, dazu: „Die städtische Jugendfreizeitstätte Brauks, die in einem schönen großen umzäunten Grundstück liegt, ist in die Jahre gekommen. Die Verwaltung hat daher um Bewilligung von über 360.000 € für Instandsetzungsarbeiten in den nächsten Jahren gebeten. Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass kaum noch Jugendliche diese abgelegene Einrichtung aufsuchen – durchschnittlich weniger als 5 Jugendliche pro Stunde – ist es zu begrüßen, dass die Bezirksvertretung Brackel derzeit keine neuen Gelder für Baumaßnahmen dort genehmigt hat. In ganz Dortmund fehlen U3-Betreuungsplätze zum 1.08.2013 und durch Bewilligung weiterer Gelder der Bundesregierung für den U3-Ausbau kann vielleicht hier zeitnah etwas Zukunftsfestes für unsere Kinder geleistet werden.“


Die CDU-Fraktion im Rat und in der Bezirksvertretung haben seit Jahren aktiv und aufmerksam die Entwicklung vor Ort verfolgt. Die Abgeschiedenheit des Standorts, die einbrechenden Besucherzahlen am „Brauks“ und die nächtlichen Lärmprobleme von Jugendlichen am Hellweg an sommerlichen Wochenenden erfordern ein Handeln.


Dazu Jendrik Suck, CDU-Sprecher in der Bezirksvertretung Brackel: „Wir begrüßen es, dass sich alle Mitglieder der BV Brackel zu einem Aufschieben von Investitionsentscheidungen beim „Brauks“ auf unser Anraten bewegen konnten. Denn wir als CDU vor Ort möchten eine andere, eine zentralere Stelle für eine Jugendfreizeitstätte. Bessere Lage und Erreichbarkeit verknüpft mit einem zeitgemäßen Angebot wünschen wir uns für eine Jugendfreizeitstätte Brackel. Vielleicht führen breit angelegte Überlegungen zu einer verbesserten Situation in mehreren Bereichen!“


Für die CDU steht fest, dass es keinen besseren Moment als den gegenwärtigen gibt, da aktuell viele Stellschrauben variable sind.


„Die Verwaltung sucht selbst überall nach geeigneten Liegenschaften für KITAs – ein Alternativstandort für die verworfene Fläche an der nahen Spiegelstraße steht auch noch aus! Hier aber kann eine alte Einrichtung, die früher mal am Puls der Zeit tickte und nun einen erheblichen Sanierungsstau aufweist, in unseren Augen zeitgemäß für die Anliegen von Kindern angepasst werden, daher möchten wir nun eine ämterübergreifende Prüfung, die über die Eignung der Bausubstanz sowie des Planungsrecht entscheidet, die Nachfrage prüft und Kosten kalkuliert, vorgenommen wissen. Unserer Meinung nach, kann dieser sichere und abgeschiede Standort die Betreuungssituation für Kinder und Eltern in Dortmund nachhaltig verbessern,“ so Barrenbrügge abschließend.


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