Die medienwirksame Empörung über die geplante Kürzung der Mittel für die Bezirksvertretungen ist inhaltlich zwar nachvollziehbar, jedoch kommt die Empörung einige Monate zu spät.

„Keine Empörung wurde laut, als der SPD-Oberbürgermeister Sierau wiederholt gegen die Sparbeschlüsse des Rates Personalkosten einzusparen verstoßen hat. Erst Recht gab es keinen Aufschrei als die sich die SPD ebenso medienwirksam gegen einen geänderten Zuschnitt der Stadtbezirke und den damit verbundenen Einsparungen gestellt hat“, so der Vorsitzende der CDU-Fraktion Hörde, Michael Depenbrock.

„Wenn sich eine Partei immer gegen konstruktive Sparvorschläge, gerade auch aus den Reihen der CDU stemmt und selber keine Lösungsansätze bietet, muss man sich nicht über einen Kämmerer aus den eigenen Reihen wundern, der sich anscheinend nicht anders zu helfen weiß. Insbesondere deshalb, weil auch den Grünen der Haushalt bisher zu sehr auf Kante genäht ist. Um aber eine Zustimmung der Grünen zu erkaufen, benötigt man wohl solche „Sparvorschläge“, erklärt Michael Depenbrock.

Übrigens wurde auch bei der Hörder SPD-Fraktion kein Gedanke an den Haushalt verschwendet, als bei der letzten Bezirksbürgermeisterwahl die Stimmen der Grünen mit einem weiteren stellv. Bezirksbürgmeister honoriert wurden. Das dieses bisher noch keine finanzielle Auswirkungen hatte, ist purer Zufall und zukünftig auch nicht gesichert.
Für die rebellische Maßnahme ggf. den städtischen Haushalt in der Bezirksvertretung abzulehnen wünschen wir viel Erfolg. Leider kommt diese Maßnahme aber auch zu spät. Dass hat die Bezirksvertretung gegen die Stimme der SPD bereits in der Novembersitzung getan.

„Sollte die SPD ihren Kämmerer jedoch noch zum Umdenken bewegen können, oder gar dazu doch noch den ein oder anderen Sparvorschlag der CDU umzusetzen, darf sich Herr Hilgeris der Unterstützung durch die Hörder CDU-Fraktion gewiss sein“,  so abschließende der CDU-Mann Michael Depenbrock.


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