CDU-Lanstrop: „Es geht nicht darum, wer am lautesten schreit!“


  Aus Sicht der Dortmunder CDU in
  Lanstrop, macht es sich der Rat in Lünen
  viel zu einfach mit seiner Standortsuche
  für eine forensische Klinik. Der von der
  Stadt Lünen favorisierte Standort
  „Im Erlensundern“ liegt geographisch
  eher in Dortmund, als das er zum
  Stadtgebiet von Lünen angesehen werden kann.



„Dies zeigt schon, dass eine Erschließung des Geländes nur vom Dortmund Stadtgebiet und zwar über Lanstrop, möglich ist“, erklärt die CDU-Frau Justine Grollmann.


Die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion weiter:
„Wir haben unser Soll bereits mit der forensischen Klinik im Stadtbezirk Aplerbeck erfüllt.“


Die CDU ist auch nicht bereit, die Entscheidungen aus dem Rat der Stadt Lünen hinzunehmen. Es ist ebenso unverständlich, dass ein Standort ausgewählt worden ist, der nur die Dortmunder Bewohner belastet.


„Wir sind entsetzt über die Entscheidung aus Lünen, zumal wir bei der Standortfrage der Forensik nicht mit ins Boot genommen worden sind, obwohl wir die Betroffenen sind“, ärgert sich Justine Grollmann und ergänzt:
„Es kann auch nicht sein, dass der Alternativstandort in Lünen – das Victioria-Gelände, eine alte Zechenbrache – nicht weiterverfolgt werden soll, weil sich hier der Lüner Widerstand zu Wort gemeldet hat. Es geht nicht darum, wer am lautesten schreit.“


Immerhin hat das Gesundheitsministerium gemeldet, dass der Standort „Im Erlensundern“ weniger gut geeignet ist.


„Hier wird die CDU noch ein Wörtchen mitreden, wenn es um die endgültige Standortwahl der Forensik geht. Wir wollen auf keinen Fall eine forensische Klinik „Im Erlensundern“, so die CDU-Vertreterin für Lanstrop, Justine Grollmann.


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